21 March 2026, 02:27

Bewaffneter Mann löst Panik in Ersatzbus zwischen Weil am Rhein und Müllheim aus

Schwarz-weißes Bild eines zerstörten Gebäudes in Berlin mit parkenden Autos davor, wahrscheinlich aus einem Bombenarchiv.

Bewaffneter Mann löst Panik in Ersatzbus zwischen Weil am Rhein und Müllheim aus

Schwerwiegende Bedrohung in Ersatzbus zwischen Weil am Rhein und Müllheim

Am Samstag, dem 16. August 2025, kam es auf einer Ersatzbusstrecke von Weil am Rhein nach Müllheim zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein 26-jähriger Mann soll eine Waffe gezückt und unter den Fahrgästen Panik ausgelöst haben, bevor er aus dem Bus floh. Die Polizei fand später in der Nähe eine Signalpistole und nahm den Verdächtigen in Bad Bellingen fest.

Der Vorfall begann, als der Mann laut Zeugenaussagen mit einem 35-jährigen Fahrgast und dessen Kind in einen Streit um einen Sitzplatz geriet. Augenzeugen berichteten, die Auseinandersetzung habe sich schnell zugespitzt, woraufhin der 26-Jährige ein scheinbar schussbereites Gewehr hervorholte. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Signalpistole, die ein Polizeisprengstoffspürhund später in der Umgebung aufspürte.

Der Verdächtige verließ den Bus in Bad Bellingen, wurde jedoch kurz darauf von einer Streifenwagenbesatzung gestellt. Die Ermittlungen laufen nun unter Federführung der Polizeiinspektion Weil am Rhein, die Zeugen auffordert, sich zu melden.

Der Vorfall hat die Verkehrsbranche erschüttert. Busfahrer, die ihren Dienst wieder aufnahmen, äußerten tiefe Verunsicherung, während Gewerkschaften und Verbände umgehend Konsequenzen forderten. Es gibt Forderungen nach einem bundesweiten Krisengipfel im Bundesamt für Verkehr sowie der sofortigen Umsetzung der "Charta gegen Gewalt im öffentlichen Verkehr", die am 25. November 2025 unterzeichnet wurde.

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Der Festgenommene bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Verkehrsverbände drängen unterdessen auf verschärfte Sicherheitsvorkehrungen, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Die betroffene Buslinie ist inzwischen unter verstärkten Kontrollen wieder in Betrieb.

Quelle