31 May 2026, 20:27

Berliner Asiatisches Musikfestival verbindet Tradition und Moderne mit klangvollen Highlights

Berlin Asian Music Festival

Berliner Asiatisches Musikfestival verbindet Tradition und Moderne mit klangvollen Highlights

Das Berliner Asiatische Musikfestival eröffnete mit einer faszinierenden Mischung aus Tradition und Moderne

Mit einem beeindruckenden Aufeinandertreffen von Bewährtem und Neuem hat das Berliner Asiatische Musikfestival seine Pforten geöffnet. Den Auftakt bildete das mongolische Duo Khukh Tenger, das in vollständiger traditioneller Tracht auftrat und damit den Ton für ein Wochenende des kulturellen Austauschs setzte. Die Veranstalter betonten ihr Ziel: durch Musik aus ganz Asien den Dialog zwischen den Kulturen zu fördern.

Das Publikum, größtenteils aus Frauen bestehend, zeigte sich von jedem Auftritt begeistert. Nach jeder Darstellung brandete Applaus durch den Saal – ohne dass sich bei der vielfältigen Besetzung klare Favoriten abzeichneten.

Den Anfang machten Khukh Tenger mit ihrem tiefen Kehlkopfgesang und den geheimnisvollen Klängen der Morin Chuur, die die Zuhörer gedanklich auf die mongolische Steppe entführten. Die traditionellen Gewänder und Kopfbedeckungen des Duos verstärkten noch die visuelle Wirkung ihres Auftritts.

Später präsentierte das Nur Ensemble ein Streichquartett, das westliche Spieltechniken mit asiatischen Melodien verband. Ihr Programm verdeutlichte, wie klassische Formen neue Einflüsse aufnehmen können. Unterdessen bot die Vokalgruppe Quarticolo Lieder aus China, Japan und Korea dar und wechselte mühelos zwischen Sprachen und Stilen.

Der Tenor Ju Hyeok Lee trug koreanische Kunstlieder vor und zog dabei Parallelen zwischen der koreanischen und der deutschen Kunstlied-Tradition. Sein Auftritt unterstrich das übergreifende Festivalthema der grenzüberschreitenden Verbindung. Die Anwesenheit von Diplomaten aus mehreren Ländern deutete auf die wachsende internationale Strahlkraft der Veranstaltung hin.

Während des gesamten Festivals schuf die Verbindung von Alt und Neu eine einzigartige Atmosphäre. Traditionelle Instrumente trafen auf zeitgenössische Kompositionen, und die durchgehend begeisterte Reaktion des Publikums spiegelte die breite Anziehungskraft der Musik wider.

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Bei der Schlussveranstaltung zogen die Organisatoren eine positive Bilanz: Das Festival habe erfolgreich verschiedene Kulturen zusammengeführt. Jeder Auftritt – von mongolischem Kehlkopfgesang bis zu koreanischen Kunstliedern – fand gleichermaßen Anklang. Für künftige Ausgaben scheint nun der Weg geebnet, auf den gelungenen Start dieses Jahres aufzubauen – mit noch breiterer Beteiligung und vertieftem interkulturellem Austausch.

Quelle