Baumaterialien wie Bitumen und Metalle verzeichnen drastische Preissprünge im Mai 2026
Philipp NetteBaumaterialien wie Bitumen und Metalle verzeichnen drastische Preissprünge im Mai 2026
Die Erzeugerpreise für Industrieprodukte stiegen im Mai 2026 leicht an. Insgesamt lag der Anstieg bei 2,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Einige Baumaterialien verzeichneten jedoch deutlich stärkere Preissprünge.
Besonders stark stieg der Preis für erdölbasiertes Bitumen – hier kletterten die Kosten um 31,2 % im Jahresvergleich. Metalle folgten mit einem Plus von 11,1 %, während Schnittholz und Dachlatten ebenfalls spürbar um 11,4 % bzw. 11,8 % teurer wurden.
Flachglas verbuchte einen Preisanstieg von 15,4 % und gehört damit zu den auffälligsten Kostentreibern unter den Baumaterialien. Konstruktionsvollholz verteuerte sich um 7,5 %, Kalk und gebrannter Gips um 4,3 %. Auch Sanitärinstallationen (plus 3,2 %) sowie Fenster- und Türzargen (plus 3,5 %) wurden messbar teurer.
Die Daten zeigen ein uneinheitliches Bild in den verschiedenen Industriezweigen. Zwar stiegen die Erzeugerpreise insgesamt um 2,2 %, doch bestimmte Baumaterialien waren von deutlich höherer Inflation betroffen. Dies könnte in den kommenden Monaten die Kosten für Bauunternehmen und Hersteller belasten.
