03 March 2026, 18:29

Baden-Württemberg sichert 1.200 Hektar neue Naturflächen für den Klimaschutz

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Deutschlandkarte, auf der Flüsse, Berge und Städte markiert sind.

Baden-Württemberg sichert 1.200 Hektar neue Naturflächen für den Klimaschutz

Baden-Württemberg erweitert geschützte Naturflächen 2025 deutlich

Baden-Württemberg hat im Jahr 2025 seine geschützten Naturgebiete beträchtlich ausgebaut. Das Land erwarb 183 Hektar ökologisch wertvolles Gelände und erhöhte damit seine Schutzgebiete um nahezu 50 Prozent. Diese Offensive ist Teil einer langfristigen Strategie, um die biologische Vielfalt zu bewahren und den Klimawandel zu bekämpfen.

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Die neu erworbenen Flächen verteilen sich auf mehrere Regionen und umfassen insgesamt 1.200 Hektar. Davon liegen 450 Hektar außerhalb der Gebiete um Freiburg und Konstanz. Zu den größten Ankäufen zählen 180 Hektar im Landkreis Stuttgart, 120 Hektar in Heidelberg und 90 Hektar in Karlsruhe. Zusätzlich wurden 60 Hektar im Naturschutzgebiet Schwäbische Alb gesichert.

In der Region Freiburg kamen 24 Hektar hinzu, darunter 4 Hektar im Breisgau-Hochschwarzwald. Bei Konstanz wurden über 10 Hektar erworben, die Teile der Naturschutzgebiete Wollmatinger Ried–Untersee–Gnadensee und Mühlebohl-Wolfental umfassen. Zu den bedeutendsten Käufen zählten 44 Hektar Moorflächen, die eine zentrale Rolle für die Kohlenstoffspeicherung und den Erhalt der Artenvielfalt spielen.

Die Investitionen in Höhe von 4 Millionen Euro stammen größtenteils aus Landesmitteln und der Stiftung Naturschutzfonds. Mit diesen Ankäufen beläuft sich die Gesamtfläche der geschützten Gebiete in Baden-Württemberg nun auf über 15.000 Hektar.

Die Erweiterung stärkt das Schutzgebietsnetz des Landes und sichert lebenswichtige Lebensräume für kommende Generationen. Durch die dauerhafte Unterschutzstellung von Mooren und Naturschutzgebieten soll die Initiative nachhaltige Effekte für die Klimaresilienz und den Artenschutz erzielen.