18 February 2026, 15:20

Baden-Württemberg lockt 2025 Rekordbesucherzahlen – doch Übernachtungen sinken leicht

Ein detaillierter alter Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke und Text, der Stadtinformationen bereitstellt.

Tourismus in Baden-Württemberg setzt neuen Besucherrekord - Baden-Württemberg lockt 2025 Rekordbesucherzahlen – doch Übernachtungen sinken leicht

Baden-Württemberg verzeichnete 2025 mehr Besucher als je zuvor – und das ohne großen prozentrechner als Zugpferd

Mit 24,1 Millionen Gästen hat Baden-Württemberg 2025 einen neuen Rekord aufgestellt – ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings gingen die Übernachtungszahlen leicht zurück: Sie sanken um 0,3 Prozent auf 58,7 Millionen.

Der Anstieg der Besucherzahlen gelang trotz des Fehlens eines Großereignisses wie der UEFA-Fußball-Europameisterschaft der Männer, die in der Vergangenheit für zusätzliche Gäste gesorgt hatte. Die Basis des Tourismus blieb der Inlandstourismus: Deutsche Reisende machten 80 Prozent aller Übernachtungen aus, und diese Gruppe wuchs sogar um 0,4 Prozent – ein weiterer Beleg für ihre dominierende Rolle.

Bei den internationalen Gästen zeigten sich hingegen gemischte Trends. Während mehr Besucher aus den Niederlanden und Österreich anreisten, brach die Zahl der US-Touristen drastisch um 9,1 Prozent ein. Als Hauptgründe für den Rückgang wurden wirtschaftliche Unsicherheit und hohe Reisekosten genannt.

Trotz der gestiegenen Besucherzahlen blieben die Übernachtungen knapp unter dem Niveau von 2024. Der leichte Rückgang um 0,3 Prozent führte zu insgesamt 58,7 Millionen Übernachtungen – etwas weniger als im Rekordjahr zuvor.

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Baden-Württembergs Tourismusbranche verzeichnete 2025 also eine Rekordzahl an Gästen, doch bei den Übernachtungen konnte der Vorjahreswert nicht ganz erreicht werden. Die starke Abhängigkeit vom Inlandstourismus blieb bestehen, während die internationalen Märkte uneinheitlich performten. Die Zahlen spiegeln sowohl die Widerstandsfähigkeit als auch die Herausforderungen wider, vor denen die Tourismuswirtschaft der Region steht.