Zwei tödliche Wildunfälle erschüttern Sonntagmorgen in Baden-Württemberg
Adriane BoucseinZwei tödliche Wildunfälle erschüttern Sonntagmorgen in Baden-Württemberg
Zwei Wildunfälle in den frühen Morgenstunden des Sonntags
In den frühen Stunden des Sonntagmorgens ereigneten sich zwei getrennte Zusammenstöße mit Wildtieren. Ein Fiat prallte auf der L1168 bei Niederstotzingen mit einem Reh zusammen, während ein Audi auf der K 3035 zwischen Zang und Steinheim einen Fuchs erfasste. Beide Tiere starben, die Fahrzeuge blieben jedoch fahrbereit.
Der erste Unfall geschah gegen 1:14 Uhr auf der K 3035. Ein 18-jähriger Audi-Fahrer stieß frontal mit einem Fuchs zusammen. Am Wagen waren keine sichtbaren Schäden zu erkennen, der Fahrer konnte seine Fahrt problemlos fortsetzen.
Weniger als eineinhalb Stunden später, gegen 2:30 Uhr, kollidierte ein 67-jähriger Fiat-Fahrer auf der L1168 von Niederstotzingen in Richtung Stetten mit einem Reh. Der Aufprall verursachte am Fiat einen Schaden von etwa 2.000 Euro, doch das Auto blieb fahrbereit. Das Reh überlebte den Zusammenstoß nicht.
Offizielle Statistiken für 2023 geben keine Auskunft darüber, wie viele tödliche Unfälle zwischen Menschen und Wildtieren sich in Deutschland ereignet haben. Zwar erfassen Behörden wie das Statistische Bundesamt (Destatis) und Statista wildtierbedingte Verkehrsunfälle, detaillierte Zahlen zu Todesfällen im vergangenen Jahr sind in den Standardberichten jedoch nicht öffentlich einsehbar.
Beide beteiligten Fahrer konnten die Unfallstellen ohne fremde Hilfe verlassen. Die Kollisionen forderten ein Reh und einen Fuchs das Leben, ein Fahrzeug erlitt sichtbare Schäden. Aktualisierte Zahlen zu tödlichen Wildunfällen für das Jahr 2023 liegen von den Behörden bisher nicht vor.






