Zoll zieht 8.000 Euro Mautschulden von portugiesischer Spedition ein
Mahmut UllmannZoll zieht 8.000 Euro Mautschulden von portugiesischer Spedition ein
Deutsche Zollbeamte haben vergangene Woche über 8.000 Euro an ausstehenden Mautgebühren von einer portugiesischen Spedition eingezogen. Die Beschlagnahmung erfolgte am 29. Juli 2025 am Zollamt Konstanz-Autobahn, nachdem das Unternehmen wiederholt säumig geblieben war und seine Schulden nicht beglichen hatte.
Das Unternehmen schuldete 8.010 Euro für elf separate Mautverstöße zwischen Januar und April 2025. Die Behörden griffen ein, nachdem das Unternehmen auf mehrere Zahlungsaufforderungen nicht reagiert hatte. Statt weitere Strafen zu riskieren, beglich das Unternehmen die Schulden umgehend per Sofortüberweisung.
Weitere Details zu anderen Vollstreckungsmaßnahmen am Zollamt Konstanz in diesem Jahr wurden nicht bekannt gegeben. Unklar bleibt, wie viele zusätzliche Firmen oder Fahrer 2025 wegen ähnlicher Mautvergehen kontrolliert oder bestraft wurden.
Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Mautpflicht unter ausländischen Lkw-Fahrern durchzusetzen. Die portugiesische Spedition löste das Problem vor Ort, wodurch eine Eskalation vermieden wurde. Die Zollbehörden überwachen weiterhin die Mautzahlungen im gesamten Autobahnnetz.






