Zoll stoppt Schmuggel von Luxusporzellan und Messern am Grenzübergang Konstanz
Adriane BoucseinZoll stoppt Schmuggel von Luxusporzellan und Messern am Grenzübergang Konstanz
Routinezollkontrolle am Grenzübergang Konstanz deckt Schmuggelversuch hochwertiger Waren auf
Bei einer routinemäßigen Zollkontrolle am Autohof Konstanz wurde ein Versuch aufgedeckt, hochpreisige Waren in die EU zu schmuggeln. Ein 43-jähriger Fahrer hatte versucht, rund 50 Kartons mit Porzellan, Kristallglas und Küchenmessern einzuführen, ohne die fälligen Abgaben zu entrichten. Der Wert der beschlagnahmten Ware wird auf insgesamt knapp 10.000 Euro geschätzt.
Bei der Sendung handelte es sich um hochwertiges Tischgeschirr und Messer bekannter Marken. Allein das Porzellan wurde auf etwa 6.000 Euro taxiert, die Küchenmesser machten den Rest des Gesamtwerts aus. Die Behörden wiesen darauf hin, dass keine spezifischen Hersteller wie Victorinox oder Wenger unter den beschlagnahmten Gütern identifiziert werden konnten.
Die Zollbeamten beschlagnahmten die gesamte Ladung, um die ausstehenden Einfuhrabgaben und Steuern in Höhe von über 3.000 Euro zu sichern. Auf Porzellan wird derzeit ein Einfuhrzoll von 12 Prozent erhoben, während Küchenmesser mit 8,5 Prozent besteuert werden.
Der Fall wurde inzwischen an das Hauptzollamt Karlsruhe zur weiteren Bearbeitung übergeben. Gegen den an dem Schmuggelversuch beteiligten Fahrer wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.
Die beschlagnahmten Waren bleiben bis zur Begleichung der ausstehenden Abgaben in Verwahrung. Die Ermittlungen werden zeigen, ob zusätzliche Strafen verhängt werden. Die Zollbehörden überwachen weiterhin grenzüberschreitende Sendungen auf ähnliche Verstöße.






