24 March 2026, 02:29

Zoll entdeckt 14 Kilo unversteuerten Shisha-Tabak in Freiburger Bar

Schwarze und weiße Gravur einer Fabrik mit rauchenden Schornsteinen, umgeben von Bäumen, Pflanzen und Menschen, beschriftet mit "New York State Penitentiary" unten.

Zoll entdeckt 14 Kilo unversteuerten Shisha-Tabak in Freiburger Bar

Zollbeamte haben bei einer Routinekontrolle in einer Shisha-Bar in Freiburg eine große Menge unversteuerten Wasserpfeifentabaks entdeckt. Die Beamten des Hauptzollamts Lörrach stießen dabei auf über 14 Kilogramm Tabak, der nicht mit dem vorgeschriebenen deutschen Steuerzeichen versehen war.

Die Durchsuchung erfolgte in einer Bar in Freiburg, wo die Beamten die Räumlichkeiten durchsuchten. Sie fanden den Tabak versteckt in der Küche und im Keller. Keines der beschlagnahmten Produkte trug die gesetzlich vorgeschriebene Steuerbanderole, was darauf hindeutet, dass sie illegal verkauft wurden.

Der Barbesitzer sieht sich nun dem Vorwurf der Steuerhinterziehung ausgesetzt. Die Behörden schätzen die hinterzogenen Tabaksteuern auf etwa 700 Euro. Der Fall reiht sich in eine bundesweite Entwicklung ein, bei der vermehrt unversteuerter Tabak beschlagnahmt wird.

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Zwischen 2023 und 2025 verzeichnete der deutsche Zoll rund 15.000 Fälle von unversteuertem Tabak. Im Jahr 2023 wurden etwa 5.200 Fälle registriert, 2024 folgten rund 5.100. Vorläufige Zahlen für 2025 zeigen bisher 4.700 Fälle, wie aus Daten des Zollfahndungsamts hervorgeht.

Die Ermittlungen gegen die Freiburger Bar laufen noch. Bei einer Verurteilung drohen dem Besitzer Strafen wegen Steuerhinterziehung. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Zollbehörden, den illegalen Tabakhandel in der Region einzudämmen.

Quelle