WoW-Classic-Skandal: Streamer NoWay beim Schummeln im Hardcore-Modus ertappt
Mahmut UllmannWoW-Classic-Skandal: Streamer NoWay beim Schummeln im Hardcore-Modus ertappt
Ein Eklat hat das deutsche Sauercrowd-Streaming-Event im World of Warcraft Classic-Hardcore-Modus erschüttert. Der professionelle League-of-Legends-Spieler NoWay4U, besser bekannt als NoWay, wurde am ersten Tag mehrfach beim Schummeln ertappt. Der Vorfall hat unter Fans und Spielern hitzige Diskussionen ausgelöst.
NoWay geriet zunächst in die Kritik, weil er die Server-Ebene gewechselt hatte, um von einem NPC-Händler eine Streitaxt zu kaufen – ein Gegenstand, der auf seiner ursprünglichen Ebene ausverkauft war und ihm so einen unfairen Vorteil verschaffte. Anschließend versuchte er, den Elite-Gegner Hogger zu bekämpfen, in der Erwartung, von einem Mitspieler Heilung zu erhalten.
Als er zur Rede gestellt wurde, lehnte NoWay jede Schuld ab. Er weigerte sich, die Streitaxt zu vernichten oder eine mildere Strafe wie eine stundenlange Angel-Session zu akzeptieren. Seine Uneinsichtigkeit heizte die Debatte weiter an. Einige Zuschauer vermuten, dass sein Verhalten eine bewusste Provokation gegen WoW Classic war – hatte er das Spiel doch zuvor als "für die größten Versager der Spielegeschichte gemacht" bezeichnet. Der Betrugsskandal hat das Sauercrowd-Event nun überschattet, das eigentlich spannende Geschichten von Streamern im Hardcore-Modus präsentieren sollte.
Die Schummelvorwürfe haben dem Sauercrowd-Event einen bleibenden Makel beschert. NoWays Weigerung, Konsequenzen zu akzeptieren, stieß in der Community auf scharfe Kritik. Unterdessen verfolgen deutsche WoW-Classic-Fans weiterhin die Herausforderungen des Hardcore-Modus – doch der Streit um den Vorfall hallt nach.