Wiesbadener Maifest sucht dauerhafte Heimat nach Umzug vom Elsässer Platz
Bernhardine RörrichtWiesbadener Maifest sucht dauerhafte Heimat nach Umzug vom Elsässer Platz
Das Wiesbadener Maifest hat am Standort des ehemaligen Real-Supermarkts eine neue Heimat gefunden. Dieses Jahr läuft das Fest bereits auf Hochtouren – die Fahrgeschäfte drehen sich, und die Besucher genießen die Attraktionen. Nun suchen Veranstalter und Stadtvertreter nach einer dauerhaften Lösung für die kommenden Jahre.
Bisher fand das Maifest auf dem Elsässer Platz statt, doch das Gelände wird aktuell in Grünflächen umgewandelt. Daher war der Umzug an den jetzigen Standort nötig, der sich vorerst als funktional erweist. Schausteller Werner Laux räumte ein, dass man das Beste aus der Situation mache, betonte aber, wie wichtig ein langfristiger Veranstaltungsort sei.
Stadtrat Dr. Gerhard Obermayr hob die Bedeutung des Maifests als zentrales Gemeinschaftsereignis hervor. Bettina Giese, Stadträtin, pflichtete ihm bei und unterstrich die Notwendigkeit eines festen Platzes. Auch Thomas Schreiner von der IG Kerbegesellschaften (Interessengemeinschaft der Kirmesgesellschaften) forderte eine dauerhafte Bleibe, um die Zukunft des Fests zu sichern.
Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, schlug die Salzbachaue als möglichen neuen Standort vor. Währenddessen zieht das aktuelle Maifest weiterhin Familien an – besonders montags, wenn viele Fahrgeschäfte ermäßigte Preise anbieten. Ein typischer Familienausflug mit Fahrten, Essen und Getränken kostet etwa 60 Euro.
Großprojekte wie dieses brauchen oft Zeit. Vergleichbare Infrastrukturvorhaben, etwa Windparks, benötigen in der Regel 1,5 bis 3 Jahre für Genehmigungen und 3 bis 10 Jahre bis zur vollständigen Fertigstellung – je nach Planungsphase und Herausforderungen.
Das Maifest läuft zwar reibungslos an seinem provisorischen Standort, doch sind sich Veranstalter und Verantwortliche einig: Es braucht eine feste Location. Die Gespräche über die Salzbachaue und andere Optionen laufen weiter. Bis dahin können Besucher das Fest genießen – dank familienfreundlicher Rabatte bleiben die Kosten im Rahmen.






