Wie der skurrile Tag der Vollnuss aus Frust zu einer weltweiten Tradition wurde
Philipp NetteWie der skurrile Tag der Vollnuss aus Frust zu einer weltweiten Tradition wurde
Jedes Jahr am 10. Februar begeht Deutschland den Tag der Vollnuss
Die skurrile Feier entstand 2015 und hat sich seitdem über die Landesgrenzen hinaus verbreitet. An diesem Tag sollen Menschen ihre Wertschätzung für Kollegen zeigen – und dabei eine Handvoll Nüsse genießen, am besten die vollen.
Die Idee entstand nach einem frustrierenden Arbeitstag im Jahr 2015. Mitarbeiter der Personalmarketing-Agentur viasion GmbH in Wipperfürth beschlossen, ihren Ärger in etwas Positives umzuwandeln. Sie riefen den Tag der Vollnuss ins Leben – eine humorvolle Art, berufliche Herausforderungen anzuerkennen und die Teamarbeit zu feiern.
Der Name klingt zwar ungewöhnlich, hat aber nichts mit Hans Hachenberg zu tun, dem rheinischen Karnevalisten, der als "Doof Noß" bekannt ist. Stattdessen geht es um das Teilen von Nüssen – als kleine Aufmerksamkeit und zugleich als Symbol, die hohlen, also leeren, zu meiden. Mit der Zeit gewann die Tradition an Beliebtheit, und heute beteiligen sich Menschen weltweit jedes Jahr am 10. Februar.
Was als spielerische Reaktion eines Unternehmens auf einen schlechten Tag begann, ist zu einem jährlichen Event geworden. Arbeitsplätze nutzen ihn, um die Stimmung zu heben, Snacks auszutauschen und Kollegen zu würdigen. Die Tradition bleibt einfach: Nüsse greifen, die hohlen weglassen und einen Moment der Wertschätzung genießen.






