23 February 2026, 15:17

Weber fordert historische EU-Verteidigungsreform mit einheitlichen Rüstungsregeln

Eine Gruppe von Schiffen auf dem Wasser mit einem bewölkten Himmel im Hintergrund und einem Text unten, der "15 NATO und zwei Partnerländer demonstrieren maritime, anti-unterwasserkriegsführung, amphibische und Luftverteidigung Operationen, um die regionale Sicherheit im Baltikum zu gewährleisten" neben einem Logo anzeigt.

Weber fordert historische EU-Verteidigungsreform mit einheitlichen Rüstungsregeln

Manfred Weber, Vorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP), drängt auf eine vertiefte Verteidigungskooperation in Europa. Er forderte eine gemeinsame Strategie, verstärkte Rüstungsprojekte in gemeinsamer Trägerschaft sowie harmonisierte Exportregeln, um einen Binnenmarkt für militärische Ausrüstung zu schaffen.

Weber betonte die Dringlichkeit einer europäischen Führungsrolle in der Verteidigungspolitik und sprach von der Notwendigkeit "historischer" Maßnahmen. Als Beispiel für die Sicherheitsrisiken auf dem Kontinent verwies er auf Finnlands lange Grenze zu Russland.

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Zu seinen Vorschlägen zählen eine gemeinsame europäische Sicherheitsstrategie sowie eine intensivierte Zusammenarbeit bei der Beschaffung von Militärgütern. Zudem setzte er sich für einheitliche Exportvorschriften ein, um den Handel mit Rüstungsgütern zwischen den Mitgliedstaaten zu erleichtern.

Während konkrete Details zur Beteiligung an gemeinsamen EU-Rüstungsvorhaben noch unklar sind, gab es Hinweise auf eine mögliche Wiederbelebung des Kreditprogramms SAFE für Rüstungsgüter. Bestehende multinationale Projekte wie das F-35-Programm oder deutsch-französische Initiativen wie FCAS (Future Combat Air System) und KNDS (KMW+Nexter Defense Systems) wurden erwähnt – doch umfassende, EU-weite Daten zu nachweisbaren Erfolgen sind begrenzt.

Webers Appell unterstreicht die laufenden Bemühungen, Europas Verteidigungsfähigkeiten durch gemeinsames Handeln zu stärken. Der Vorstoß für einheitliche Beschaffungs- und Exportregeln spiegelt die wachsenden Sorgen um Sicherheit und strategische Autonomie wider. Konkrete Ergebnisse hängen jedoch von weiteren Verhandlungen und der Mitwirkung der Mitgliedstaaten ab.