Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert
Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den "Hast du gepupst?"-Tag. Der humorvolle Anlass ermutigt die Menschen, eine natürliche – wenn auch oft peinliche – Körperfunktion gelassener zu sehen. Hinter dem skurrilen Ereignis steht Bastian Melnyk, ein deutscher Illustrator, der für die Erfindung verspielter Feiertage bekannt ist.
Der Tag wurde 2006 von Melnyk ins Leben gerufen, der auch andere schrullige Daten wie den "Zu-spät-kommen"-Tag (30. Juli) oder den "Absichtlich-Geld-verlieren"-Tag (27. Oktober) erfand. Sein Ziel war simpel: Furzen als normalen Teil des Lebens zu enttabuisieren. Die Idee machte sogar international Schule – in den USA wird der 5. Februar als "Nationaler Furz-Tag" begangen, auch wenn seine Herkunft dort unklar bleibt.
Sogar in der Folklore hat das Furzen Spuren hinterlassen. Die Tatuyo, ein indigenes Volk in Kolumbien, erzählen einen Mythos, wonach Ton durch den mächtigen Pups eines Gottes entstand, der Erde über das Land verstreute. In Großbritannien hingegen hat der professionelle Furzer Mr. Methane das Furzen zur Kunstform erhoben und tritt als einer der berühmtesten Flatulisten der Welt auf.
Der "Hast du gepupst?"-Tag wird bis heute mit Humor und Offenheit gefeiert. Seine Botschaft bleibt klar: Eine natürliche Körperfunktion verdient Anerkennung statt Scham. Melnyks Schöpfung, mittlerweile fast zwei Jahrzehnte alt, bringt den Feiernden noch immer Lachen – und ein wenig Erleichterung.






