14 January 2026, 19:19

Von Aschekapseln bis Glitzer-Toilette: Die skurrilsten Dschungelcamp-Luxusartikel aller Zeiten

Ein Hallhuber-Laden mit Schaufensterpuppen, Kleiderbügeln, Gegenständen auf Tischen, Schildern, einem Metallzaun und einer Decke mit Deckenleuchten.

Die Seltsamsten Luxusartikel aller Zeiten - Von Aschekapseln bis Glitzer-Toilette: Die skurrilsten Dschungelcamp-Luxusartikel aller Zeiten

Prominente bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! haben eine Tradition: Sie bringen ungewöhnliche Luxusartikel ins Dschungelcamp. Jedes Jahr dürfen die Kandidaten zwei persönliche Gegenstände mitnehmen, die oft skurrile Vorlieben, Ängste oder sentimentale Bindungen offenbaren. Im Laufe der Jahre reichte die Palette dieser Dinge von praktisch bis hin zu schlicht bizarr.

2012 betrat die Sängerin Petra Frey das Camp mit einem rosafarbenen Brustwarzen-Pflaster als einem ihrer Luxusartikel. Die Wahl sorgte für Verwunderung, passte aber zum Ruf der Show für exzentrische Auswahl.

Der Trend zu kuriosen Mitbringseln setzte sich 2018 fort: Schauspieler Daniele Negroni entschied sich für einen goldglitzernden Toilettensitz und verpasste dem Dschungelleben so eine Prise Glamour. Im selben Jahr trug Matthias Mangiapane ein emotionales Accessoire bei sich – eine Kapsel mit einem Teil der Asche seiner Schwiegermutter. Ansgar Brinkmann hingegen brachte ein Longboard mit, das er eher als seelischen Begleiter denn als Sportgerät Betrachtete. 2023 wurden die Wahlmöglichkeiten dann praktischer: Markus Mörl packte ein Attrappe-Smartphone ein, um seine Abhängigkeit von echten Geräten zu überwinden. Papis Loveday blieb dagegen seiner Stoffschlange Renata treu, die ihm Trost spendete. Yeliz Koc setzte auf Überlebensinstinkt und wählte ein "Urinella", ein Urinierhilfe für Frauen, um Dschungel-Toiletten-Spinnen zu entgehen.

In diesem Jahr, 2024, gehörten Twenty4Tim mit Hennahandcreme, Anya Elsner mit einem Wimpernkrauser und Mike Heiter mit einem schlichten Haargummi zur Runde – eher eitelkeitsbetonte Accessoires. Doch in der Vergangenheit zeigten die Kandidaten eine Mischung aus Humor und Notwendigkeit: Schauspieler Heinz Hoenig trug einst eine Schnuller-Kette als Glücksbringer und bewies, dass selbst die ungewöhnlichsten Gegenstände im Dschungel Trost spenden können.

Die Luxusartikel der Ich bin ein Star-Kandidaten spiegeln stets eine Mischung aus Persönlichkeit, Pragmatismus und mitunter schierer Absurdität wider. Jede Wahl gibt Einblick in die Ängste, Gewohnheiten oder emotionalen Bindungen der Prominenten. Die Tradition bleibt ein skurriles, aber festes Markenzeichen der Show – Jahr für Jahr.