25 March 2026, 20:26

Villingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für effizientere Verwaltung

Große Gruppe von Rohren und Ventilen auf einem Dach eines Klärwerks mit Geländern, Fahrzeugen, Bäumen und umliegenden Gebäuden im Hintergrund.

Villingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für effizientere Verwaltung

Villingen-Schwenningen hat die Einführung des neuen SAP S/4HANA-Systems für die kommunale Verwaltung abgeschlossen. Die Modernisierung ersetzt veraltete Abläufe durch eine digitale Plattform. Erste Ergebnisse zeigen bereits beschleunigte Arbeitsprozesse und weniger Fehler in der Stadtverwaltung.

Das Projekt startete in Zusammenarbeit mit Komm.ONE, dem IT-Dienstleister der Stadt, und ging Anfang 2026 an den Start. Zunächst wurden zwei zentrale Bereiche umgestellt: der Stadtentwässerungsbetrieb und der Abwasserverband Oberer Neckar. Das neue System führte elektronische Workflows für die Verwaltung von Geschäftspartnerdaten ein sowie eine optimierte Rechnungslösung.

Erste Bewertungen verdeutlichen deutliche Fortschritte: Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung laufen schneller ab, während Finanzdaten leichter zugänglich sind. Manuelle Tätigkeiten wurden reduziert, was sowohl Kosten als auch Fehlerquoten senkt.

In der nächsten Phase wird das System auf weitere Ämter ausgeweitet. Die zentrale Personalverwaltung soll noch 2026 folgen. Größere Umstellungen für die Stadtverwaltung und den Eigenbetrieb Technische Dienste sind für 2026 und 2027 geplant.

Ziel des vollständigen Umstiegs ist eine einheitliche, moderne IT-Struktur für die gesamte Verwaltung Villingen-Schwennigens. Das System soll künftige Digitalisierungsvorhaben unterstützen und gleichzeitig den Arbeitsalltag effizienter gestalten. Laut Oberbürgermeister Jürgen Roth sorgt die Modernisierung für schnellere, transparente und nachhaltige Prozesse in der Stadt.

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