VFB Stuttgart kassiert 93.500 Euro Strafe nach Pyro-Vorfall im DFB-Pokal
Adriane BoucseinBengalo-Vorfall: Rund 100.000 Euro Strafe für VfB Stuttgart - VFB Stuttgart kassiert 93.500 Euro Strafe nach Pyro-Vorfall im DFB-Pokal
Der VFB Stuttgart ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit einer Strafe von 93.500 Euro belegt worden, nachdem Fans während eines jüngsten Pokalspiels Pyrotechnik gezündet hatten. Der Vorfall ereignete sich beim 2:0-Sieg der Stuttgarter gegen den VfL Bochum im Achtelfinale des DFB-Pokals.
Die Unterbrechung ereignete sich zu Beginn der zweiten Halbzeit und führte zu einer sechsmünütigen Verzögerung. Trotz der Störung sicherte sich Stuttgart den 2:0-Erfolg und zog in die nächste Runde ein. Am kommenden Mittwoch treffen sie im Viertelfinale auf Holstein Kiel.
Das DFB-Sportgericht entschied, dass bis zu 31.000 Euro der Strafe in Sicherheitsverbesserungen oder Gewaltprävention reinvestiert werden können. Allerdings muss der Verein bis zum 30. September Nachweise über solche Maßnahmen vorlegen, um die Ermäßigung zu erhalten. Bisher hat der DFB keine konkreten Mittel oder Richtlinien für diese Aufrüstungen bekannt gegeben.
Während sich der Verein auf die nächste Herausforderung gegen Holstein Kiel vorbereitet, muss er gleichzeitig die finanzielle Sanktion bewältigen. Die Entscheidung des DFB lässt Raum für eine teilweise Rückerstattung, sofern Stuttgart nachweist, dass es die Stadion-Sicherheit verbessert hat.