VfB Stuttgart holt Jeremy Arevalo – und plant weitere Offensiv-Deals
Bernhardine RörrichtVfB Stuttgart holt Jeremy Arevalo – und plant weitere Offensiv-Deals
VfB Stuttgart bereitet sich darauf vor, im Wintertransferfenster seine Offensive zu verstärken. Der Verein hat bereits einen neuen Stürmer verpflichtet, während weitere mögliche Verpflichtungen geprüft werden. Angreifer Ermedin Demirović hat unterdessen eine klare Botschaft an etwaige Neuzugänge gerichtet: Sie werden um einen Platz in der Startelf hart kämpfen müssen.
Am 22. Dezember 2025 vollendete Stuttgart die Verpflichtung des 20-jährigen Stürmers Jeremy Arevalo von Racing Santander. Der junge Angreifer, der in dieser Saison in 18 Ligaspielen acht Tore erzielte, unterschrieb einen Vertrag bis 2030. Seine Ankunft hat die Prioritäten des Clubs verschoben – das Interesse an George Ilenikhena von der AS Monaco ist dadurch gesunken.
Weitere Kandidaten, die noch im Gespräch sind, sind Toni Fruk, ein offensiver Mittelfeldspieler von HNK Rijeka, sowie der 18-jährige Spielmacher Darryl Bakola von Olympique Marseille. Zuvor war Stuttgart auch mit Gonzalo García von Real Madrid in Verbindung gebracht worden, doch dazu gab es keine neuen Entwicklungen. Demirović äußerte sich unterdessen zur Transferstrategie des Vereins. Er lobte Teamkollege Deniz Undav als ‚‚herausragenden Spieler‘‛ und zeigte sich beeindruckt von den Leistungen von Nick Woltemade bei Newcastle United, die er als ‚‚unglaublich‘‛ bezeichnete. Der Stürmer wies zudem Medienspekulationen über eine ‚‚Stürmerkrise‘‛ nach Woltemades Abgang zurück – diese seien ‚‚übertrieben‘‛ worden. An mögliche Neuzugänge richtete er eine klare Ansage: ‚‚Wenn ich fit bin, muss sich jeder Neue erst an mir vorbeiarbeiten.‘‛ Seine Aussagen unterstreichen den Konkurrenzkampf im Stuttgarter Angriff.
Die Wintertransferpläne des VfB Stuttgart nehmen nun Gestalt an: Arevalo ist bereits an Bord, weitere Ziele werden diskutiert. Demirovićs starke Form und sein Wettbewerbsdenken bedeuten, dass sich neue Stürmer schnell beweisen müssen. Bis zum Ende der Transferperiode könnte die Offensive des Vereins in neuem Glanz erstrahlen.