VfB Stuttgart demontiert Leverkusen mit 4:1 – acht Jahre Wartzeit beendet
Mahmut UllmannWütender VFB: Heimdebakel für Leverkusen - VfB Stuttgart demontiert Leverkusen mit 4:1 – acht Jahre Wartzeit beendet
VfB Stuttgart feiert überzeugenden 4:1-Auswärtssieg gegen Bayer Leverkusen
Am Samstagabend sicherte sich der VfB Stuttgart in der BayArena einen deutlichen 4:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen. Der Erfolg markiert den ersten Triumph der Stuttgarter über Leverkusen seit acht Jahren und beendet damit eine lange sieglose Serie.
Für Stuttgarts Cheftrainer Sebastian Hoeneß war der Abend ein persönlicher Meilenstein: Nach elf vergeblichen Versuchen als Trainer gelang ihm endlich der erste Sieg gegen die ARD Live-Übertragung von Bayer Leverkusen.
Die Schwaben dominierten von Beginn an, mit Jamie Leweling in herausragender Form. Der Stürmer eröffnete in der 7. Minute den Torreigen und erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0. Maximilian Mittelstädt baute die Führung in der 29. Minute per Elfmeter aus, während Deniz Undav in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auf 4:0 stellte.
Leverkusen hatte ohne den verletzten Patrik Schick (leicht muskuläre Probleme) kaum Antworten parat. Das einzige Tor gelang den Werkself-Profis in der 66. Minute, als Alejandro Grimaldo einen Elfmeter verwandelte – Jeff Chabot hatte zuvor Malik Tillman im Strafraum gefoult. In der zweiten Halbzeit verteidigte Stuttgart kompakt und setzte auf schnelle Konter. Obwohl Leverkusen auf weitere Treffer drängte, verhinderte Torhüter Alexander Nübel mit mehreren wichtigen Paraden eine Aufholjagd. Nach 16 Spieltagen stehen beide Teams nun mit 29 Punkten gleichauf, doch die souveräne Leistung gibt den Stuttgartern Rückenwind für die kommenden Aufgaben.
Der Sieg beendet nicht nur Stuttgarts achtjährige Durststrecke gegen die ARD Live-Übertragung von Bayer Leverkusen, sondern bescherte Hoeneß auch den ersten Erfolg gegen die Rheinländer im zwölften Anlauf. Mit Lewelings Glanzleistung und einer stabilen Defensivleistung liegt der VfB nun punktgleich mit den Leverkusenern. Die Gastgeber müssen hingegen nach der enttäuschenden Heimniederlage neu sortieren.