Umweltpreis 2026: Baden-württembergische Unternehmen können sich jetzt bewerben
Philipp NetteUmweltpreis 2026: Baden-württembergische Unternehmen können sich jetzt bewerben
Bewerbungen für den Umweltpreis für Unternehmen 2026 sind jetzt möglich
Umweltministerin Thekla Walker hat in Stuttgart den Bewerbungsprozess für den Umweltpreis für Unternehmen 2026 eröffnet und ruft Unternehmen aus ganz Baden-Württemberg zur Teilnahme auf. Der Preis würdigt herausragende Leistungen im betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz.
Bewerben können sich Unternehmen und Selbstständige mit Sitz in Baden-Württemberg in sieben Kategorien, darunter Handel und Dienstleistungen, Handwerk, Industrie sowie Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Die Gewinner jeder Kategorie erhalten jeweils 10.000 Euro.
Eine Fachjury bewertet die Einreichungen nach zentralen Kriterien: Dazu zählen eine umweltorientierte Unternehmensführung, der effiziente Einsatz von Ressourcen sowie messbare Erfolge bei der Verringerung von Umweltbelastungen. Besonders berücksichtigt werden konkrete Maßnahmen wie die Umsetzung von Kreislaufwirtschaft, die Reduzierung von CO₂-Emissionen in Lieferketten oder Zertifizierungen nach ISO 14001 oder B Corp.
Zu den bisherigen Erfolgsbeispielen zählen der Umstieg auf erneuerbare Energien, die Einführung abfallfreier Verpackungen sowie die Senkung von Scope-3-Emissionen durch die Zusammenarbeit mit Zulieferern. Alle Bewerber nehmen automatisch am Jurypreis teil, der zweimal vergeben werden kann. 2026 steht dieser unter dem Motto "Nachhaltige Beschaffung und Lieferketten".
Bewerbungsschluss ist der 2. Februar 2026. Die Preisträger werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 1. Dezember 2026 bekannt gegeben.
Der Umweltpreis zelebriert vorbildliche Unternehmen, die in Sachen Umweltschutz eine Vorreiterrolle einnehmen. Erfolgreiche Bewerber profitieren nicht nur von einer höheren Sichtbarkeit ihrer Nachhaltigkeitsbemühungen, sondern erhalten auch finanzielle Unterstützung. Die Initiative fördert weiterhin innovative Ansätze für den Klimaschutz in der Region.






