Tobias Degode wird neuer Oberbürgermeister von Leonberg mit knapper Mehrheit
Bernhardine RörrichtTobias Degode wird neuer Oberbürgermeister von Leonberg mit knapper Mehrheit
Tobias Degode hat die Wahl zum neuen Oberbürgermeister von Leonberg mit 50,9 Prozent der Stimmen gewonnen. Er wird sein Amt am 1. Dezember antreten und dabei von der Unterstützung der CDU und Freien Wählern profitieren. Die unabhängige Kandidatin Josefa von Hohenzollern, die auf dem dritten Platz landete, hat sich zur Unterstützung durch die AfD geäußert.
Bei der Wahl zum Oberbürgermeister in Leonberg setzte sich Tobias Degode klar durch. Seine Unterstützung durch die CDU und Freien Wählern trug zum Sieg bei, den er gegen die Mitbewerberinnen Marion Beck und Josefa von Hohenzollern errungen hat.
Josefa von Hohenzollern, Mitglied der FDP, trat als unabhängige Kandidatin an. Mit 11,04 Prozent der Stimmen landete sie hinter Degode und Beck auf dem dritten Platz. Trotz ihrer Platzierung bot sie dem künftigen Oberbürgermeister eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an.
Vor der Wahl hatte die Leonberger AfD Josefa von Hohenzollern öffentlich unterstützt und sie als das überzeugendste Gesamtpaket bezeichnet. Die unerwartete Empfehlung löste eine Debatte aus, da sie die Unterstützung der AfD nicht gesucht hatte. Von Hohenzollern machte später deutlich, dass sie mit der Unterstützung der AfD unzufrieden sei, und betonte erneut ihre Unabhängigkeit.
Die Kontroverse um die AfD-Empfehlung bleibt auch nach der Wahl ein Thema. Von Hohenzollern konzentriert sich nun auf die Zusammenarbeit mit Degode – trotz unterschiedlicher politischer Positionen.
Degodes Sieg bedeutet, dass er Leonberg ab dem 1. Dezember führen wird. Von Hohenzollern, obwohl nur Dritte, bleibt eine präsente Figur in der lokalen Politik. Ihre Haltung zur Unabhängigkeit und die Unterstützung durch die AfD werden voraussichtlich auch in den kommenden Monaten diskutiert werden.






