31 December 2025, 07:11

Stuttgart plant neues Aufnahmezentrum für bis zu 1.300 Menschen in Weilimdorf

Eine Runde-Tisch-Besprechung mit Delegierten, die über Mikrofone, Papiere, Kabel und Dateien auf dem Tisch diskutieren, mit einer hölzernen Wand im Hintergrund.

Stuttgart plant neues Aufnahmezentrum für bis zu 1.300 Menschen in Weilimdorf

Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart haben eine Vereinbarung zum Bau eines neuen Aufnahmezentrums in Stuttgart-Weilimdorf unterzeichnet. Die Einrichtung, die Platz für bis zu 1.300 Bewohner bieten soll, wird auch Notaufnahmen aufnehmen. Nun wartet man auf die endgültige Zustimmung des Landeskabinetts, bevor das Projekt voranschreitet.

Der Vertrag wurde am 14. November 2025 finalisiert und markiert einen wichtigen Schritt zur Bewältigung des regionalen Unterkunftsbedarfs. Sobald das Landeskabinett grünes Licht gibt, beginnen die Planungen umgehend – unter Einbeziehung der Anwohner und weiterer Beteiligter.

Das Landesamt für Flüchtlinge und Asyl (LEA) wird gemeinsam mit der Stadt Bürgerbeteiligungstermine organisieren. Diese orientieren sich an den Formaten der Agentur für Public Dialog und Bürgerbeteiligung Baden-Württemberg, einer öffentlichen Einrichtung, die auf partizipative Prozesse spezialisiert ist. Die Einbindung der Bürger soll voraussichtlich Anfang 2025 starten. Im Regelbetrieb wird das Zentrum 1.300 Menschen beherbergen, in Notfällen können zusätzlich bis zu 500 Neuankömmlinge aufgenommen werden. Ziel ist es, die bestehenden Aufnahmeeinrichtungen im Land zu entlasten.

Die Vereinbarung legt einen klaren Zeitplan für den Bau fest – vorbehaltlich der Kabinettszustimmung. Öffentliche Konsultationen werden die Entwicklung des Projekts prägen und sicherstellen, dass lokale Belange berücksichtigt werden. Wenn alles nach Plan verläuft, wird das Zentrum zu einem zentralen Anlaufpunkt für Neuankömmlinge in der Region.