Stuttgart bekommt ein hochmodernes Katharinenhospital bis 2029 für 200 Millionen Euro
Adriane BoucseinStuttgart bekommt ein hochmodernes Katharinenhospital bis 2029 für 200 Millionen Euro
Am Stuttgarter Krankenhaus steht eine große Erweiterung bevor. Zwei Baufirmen, die Gustav Epple Bauunternehmung GmbH und die Salvia Gebäudetechnik GmbH, haben einen 200-Millionen-Euro-Auftrag für den Bau des neuen Katharinenhospitals – Phase Eins, Block A – erhalten. Bis 2029 sollen eine moderne Notaufnahme und ein zentraler Operationssaal entstehen.
Die beiden Unternehmen bilden für den Bau des neuen Block A ein Joint Venture. Epple übernimmt als Generalunternehmer die Federführung und zeichnet für Rohbau, Dacharbeiten sowie die Installation der Medizintechnik verantwortlich. Salvia hingegen steuert die Gebäudetechnik bei, darunter Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallationen.
Aufgrund der Lage mitten in einem aktiven Krankenhaus erfordert das Projekt eine präzise Planung. Um die Koordination zu optimieren, setzt das Team auf Building Information Modeling (BIM). Dieser digitale Ansatz verknüpft Planung und Ausführung, um während der gesamten Bauphase höchste Genauigkeit zu gewährleisten. Nach Fertigstellung wird die neue Einrichtung eine interdisziplinäre Notaufnahme sowie einen hochmodernen Operationssaal umfassen. Die Bauarbeiten sollen bis 2029 abgeschlossen sein und die Kapazitäten des Krankenhauses für fortschrittliche medizinische Versorgung deutlich erweitern.
Der 200-Millionen-Euro-Auftrag stellt einen bedeutenden Modernisierungsschritt für das Stuttgarter Krankenhaus dar. Block A wird mit modernster Infrastruktur die Notfall- und Operationsdienste auf ein neues Niveau heben. Digitale Planungstools und eine fachkundige Koordination sollen sicherstellen, dass das Projekt effizient innerhalb des betrieblichen Krankenhausumfelds realisiert wird.