Stromschlag bei Rastatter Bahnhof: Arbeiter verletzt und Bahnverkehr lahmgelegt
Adriane BoucseinStromschlag bei Rastatter Bahnhof: Arbeiter verletzt und Bahnverkehr lahmgelegt
Arbeiter erleidet Stromschlag in der Nähe des Bahnhofs Rastatt
Am Freitagmorgen, dem 7. März, gegen 9 Uhr erlitten ein Arbeiter in der Nähe des Bahnhofs Rastatt einen Stromschlag. Der Vorfall führte zu Stromausfällen im gesamten Gleisbereich sowie im Bahnhof selbst. Rettungskräfte rückten nach Meldungen über Rauch aus einem Kabelkanal schnell an den Einsatzort aus.
Der verletzte 55-jährige Deutsche wurde aus der Gefahrenzone geborgen und erhielt sofortige medizinische Versorgung. Rettungssanitäter behandelten ihn vor Ort, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde, wo er später wieder entlassen werden konnte.
Bei ihrer Ankunft entdeckten die Feuerwehrleute Rauch, der aus einem Kabelkanal aufstieg – es handelte sich um ein Schwelbrand. Die Feuerwehr brachte die Lage unter Kontrolle, während die Polizei mit den Ermittlungen begann. Die Arbeiten vor Ort wurden bis 12:13 Uhr abgeschlossen, doch die Ursache wird weiterhin von der Kriminalinspektion des Bundespolizeipräsidiums Offenburg untersucht.
Aufgrund des Stromausfalls richtete die Deutsche Bahn einen Schienenersatzverkehr mit Bussen für betroffene Fahrgäste ein. Das genaue Ausmaß der Behinderungen im Zugverkehr ist jedoch noch unklar, da die Reparaturarbeiten andauern.
Mittlerweile hat sich der Arbeiter erholt und das Krankenhaus verlassen, doch der Vorfall wirkt sich weiterhin auf den Bahnbetrieb aus. Die Ermittler prüfen nach wie vor die Ursache für den Stromschlag und den Brand. Die Reparaturen an der beschädigten Infrastruktur laufen noch, ein Zeitplan für die vollständige Wiederherstellung des Betriebs steht jedoch noch nicht fest.






