17 February 2026, 21:41

Stihl baut 500 Stellen ab – doch in Rumänien entstehen 700 neue Jobs

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die eine Maschine bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, mit dem Text "Neue Eisengießerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Wachstum bei batteriebetriebenen Geräten - Stihl investiert in Osteuropa - Stihl baut 500 Stellen ab – doch in Rumänien entstehen 700 neue Jobs

Stihl kündigt weltweiten Abbau von 500 Stellen an – gleichzeitig Ausbau in Rumänien

Der Werkzeughersteller Stihl, bekannt für seine Kettensägen und Gartengeräte, will aufgrund wirtschaftlicher Herausforderungen rund 500 Arbeitsplätze weltweit streichen. Gleichzeitig investiert das Unternehmen in den Ausbau und errichtet eine neue Niederlassung in Rumänien. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer wachsenden Nachfrage nach akkubetriebenen Geräten.

Der deutsche Hersteller beschäftigt derzeit etwa 19.700 Mitarbeiter weltweit, davon über 6.000 am Hauptsitz. Die meisten Stellenstreichungen betreffen administrative Bereiche, wobei die Kürzungen in Deutschland im unteren dreistelligen Bereich bleiben sollen. Das Unternehmen versichert, die Anpassungen ohne betriebsbedingte Kündigungen umzusetzen.

Stihl investiert 125 Millionen Euro in die neue rumänische Niederlassung, die sich ausschließlich auf die Produktion von Akkus und akkubetriebenen Geräten konzentrieren wird. Bis 2028 sollen dort rund 700 Arbeitsplätze entstehen. Die Ausrichtung unterstreicht die wachsende Bedeutung der Akkutechnologie für das Unternehmen, die bereits mehr als jedes vierte verkaufte Produkt weltweit ausmacht.

Der Anteil akkubetriebener Geräte soll bis 2027 auf etwa 35 Prozent steigen und bis 2035 rund 80 Prozent erreichen. Diese Entwicklung entspricht dem branchenweiten Trend hin zu kabellosen und nachhaltigeren Lösungen.

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Während die Stellenkürzungen vor allem die Verwaltung treffen, zeigt das Engagement in Rumänien Stihls langfristige Ausrichtung auf Akku-Innovationen. Angesichts der Erwartung, dass akkubetriebene Geräte bis 2035 den Markt dominieren werden, passt das Unternehmen seine Belegschaft und Produktionskapazitäten an die Nachfrage an.