13 January 2026, 04:10

Sternsinger kämpfen 2026 gegen Kinderarbeit: „Zur Schule, nicht in Fabriken“

Ein detaillierter alter Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke und Text, der Stadtinformationen bereitstellt.

Sternsinger kämpfen 2026 gegen Kinderarbeit: „Zur Schule, nicht in Fabriken“

Ministerpräsident Winfried Kretschmann empfing am 12. Januar 2026 Sternsinger im Stuttgarter Staatsministerium. Die jährliche Aktion, die von Kindern und Jugendlichen getragen wird, sammelt Spenden für benachteiligte junge Menschen weltweit. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr der Kampf gegen Kinderarbeit unter dem Motto "Zur Schule, nicht in Fabriken".

Die Initiative der Sternsinger, organisiert vom katholischen Kinderhilfswerk Die Sternsinger und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), lenkt die Aufmerksamkeit auf notleidende Familien. Allein in Südwestdeutschland kamen im vergangenen Jahr 9,6 Millionen Euro zusammen – die beiden Diözesen in Baden-Württemberg führten dabei bundesweit die Spendenstatistik an. Die Kampagne trägt das DZI-Spendensiegel, ein Zeichen für Transparenz und Vertrauen.

In der Villa Reitzenstein nahmen acht Gruppen mit rund 40 jungen Teilnehmenden an dem Empfang teil. Ihre Epiphanias-Aktion 2026 zielt auf die Bekämpfung von Kinderarbeit ab, insbesondere durch die Unterstützung von Projekten in Bangladesch. Die Spenden finanzieren Bildungsangebote und Alternativen zu ausbeuterischer Arbeit und unterstreichen die Botschaft, dass Kinder in Schulen und nicht in Fabriken gehören.

Die Veranstaltung unterstreicht die anhaltende Wirkung der Kampagne, die jährlich Millionen für das Wohl von Kindern weltweit mobilisiert. Das diesjährige Thema betont den Einsatz dafür, Kinderarbeit durch Zugang zu Bildung zu ersetzen. Die Veranstalter setzen weiterhin auf öffentliche Unterstützung, um ihre Reichweite und Wirksamkeit auszubauen.