SSV Ulm setzt im Abstiegskampf der 3. Liga auf fünf Winter-Neuzugänge
Adriane BoucseinSSV Ulm setzt im Abstiegskampf der 3. Liga auf fünf Winter-Neuzugänge
SSV Ulm hat im Wintertransferfenster kräftig zugeschlagen und bis Mitte Januar 2026 fünf neue Spieler verpflichtet. Der Verein, aktuell auf Platz 18 der 3. Liga, liegt sechs Punkte hinter dem rettenden Ufer und will um jeden Preis den zweiten Abstieg in Folge verhindern. Da keine weiteren Transfers mehr in Aussicht stehen, gilt es nun, die Neuzugänge bis zum nächsten Spiel zu integrieren.
Den Anfang machte Ende November Mirnes Pepic, der zuvor ohne Verein war. Es folgten Niko Vucancic vom slowakischen Klub MFK Skalica sowie Abu-Bekir Ömer El-Zein und Patrick Waltenberger von anderen Teams. Der jüngste Zugang ist Luca Bazzoli, der bis zum 30. Juni 2026 leihweise verpflichtet wurde – sein Vertrag trat offiziell am 6. Januar in Kraft.
Zwei der Neuverpflichtungen, El-Zein und Bazzoli, bringen Erfahrung aus der 2. Bundesliga der Vorsaison mit. Der 31-jährige Streli Mamba, ebenfalls ein ablösefreier Neuzugang, stärkt das Team mit Erstliga-Erfahrung nach Stationen in der Bundesliga. Währenddessen verlässt Mittelfeldspieler Max Brandt den Klub Richtung Rot-Weiss Essen, die ihn gezielt anwarben.
Cheftrainer Pavel Dotchev hat deutlich gemacht, dass er langfristig bleiben möchte – vorausgesetzt, der Klassenerhalt gelingt. Die erste Bewährungsprobe für die neu formierte Mannschaft steht im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden an, wenn die Liga nach der Pause zurückkehrt.
Mit fünf Verpflichtungen hat der SSV Ulm seinen Kader im Winter grundlegend umgestaltet. Nun folgt eine entscheidende Serie von Spielen, beginnend mit dem Duell gegen Wehen Wiesbaden, in der es um den Ligaerhalt geht. Der Klassenerhalt bleibt oberstes Ziel – und mit ihm ist auch Dotchevs Zukunft in den kommenden Monaten eng verknüpft.