12 March 2026, 18:27

SparkassenVersicherung feiert Rekordjahr 2025 mit 42 Prozent Gewinnsprung

Eine überflutete Landstraße mit Wasser auf der Straße, umgeben von Pflanzen und Bäumen, einem parkenden Auto auf der rechten Seite und Häusern, Pfählen und Drähten im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Sparkassen-Versicherer zahlen weniger für Wetterschäden - SparkassenVersicherung feiert Rekordjahr 2025 mit 42 Prozent Gewinnsprung

Die SparkassenVersicherung (SV) verzeichnet für das Jahr 2025 ein starkes finanzielles Ergebnis mit deutlich gestiegenen Gewinnen. Der Stuttgarter Versicherer, der 2004 gegründet wurde, verbuchte einen Anstieg des Nettogewinns um 42 Prozent auf 147 Millionen Euro. Dieses Wachstum ging einher mit einem spürbaren Rückgang der Sturm-Schadensmeldungen – eines der besten Jahre des Unternehmens in Sachen wetterbedingter Kosten.

Der finanzielle Erfolg der SV im Jahr 2025 basiert auf einer Kombination aus höheren Prämieneinnahmen und geringeren Schadensfällen. Die Beitragseinnahmen stiegen um 7,2 Prozent auf rund 4,0 Milliarden Euro, angetrieben durch eine starke Nachfrage nach Lebensversicherungen und anderen Policen. Gleichzeitig sanken die Gesamtleistungen für Schadensfälle um fast 10 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro – vor allem wegen eines deutlichen Rückgangs der Sturm-Schadenszahlungen.

Die Kosten für Sturmschäden brachen 2025 auf 87,4 Millionen Euro ein, nach knapp 397 Millionen Euro im Vorjahr. 2024 war das viertteuerste Jahr in der Unternehmensgeschichte der SV in Bezug auf wetterbedingte Schäden, doch milderes Wetter 2025 verschonte die Kernregionen des Unternehmens vor schweren Stürmen, Überschwemmungen oder Hagel. Vorstandsvorsitzender Andreas Jahn bezeichnete 2025 als ein "außergewöhnlich gutes Jahr" für Sturmschäden.

Trotz des Rückgangs bei Sturm-Schadensfällen verweist die SV auf langfristige Trends bei wetterbedingten Schäden. In den vergangenen fünf Jahren stiegen die Fälle von Wasserschäden um 28 Prozent – von 45.000 auf 57.600 pro Jahr. Gleichzeitig gingen Sturm- und Hagelschäden um 12 Prozent zurück, von 32.000 auf 28.200 Fälle, was auch auf verbesserte Präventionsmaßnahmen zurückzuführen ist. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile über 5.400 Mitarbeiter und unterstützt damit seine Aktivitäten in ganz Deutschland.

Die Ergebnisse der SV für 2025 unterstreichen ein Jahr des finanziellen Wachstums und geringerer wetterbedingter Verluste. Die Beitragseinnahmen des Versicherers kletterten auf 4,0 Milliarden Euro, während die Schadensleistungen deutlich sanken. Mit weniger schweren Unwettern und kontinuierlichen Fortschritten im Risikomanagement hat das Unternehmen seine Marktposition weiter gestärkt.

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