Söder greift die Linke an: "Heuchlerische Barrikadenprediger" und wachsende Extremismusgefahr
Mahmut UllmannSöder greift die Linke an: "Heuchlerische Barrikadenprediger" und wachsende Extremismusgefahr
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat scharfe Warnungen vor dem wachsenden Einfluss des linksextremen Spektrums in Deutschland ausgesprochen. In jüngsten Stellungnahmen verurteilte er sowohl gewalttätige Angriffe auf jüdische Gemeinden als auch politische Kooperationen mit der Linken und forderte härtere rechtliche Konsequenzen gegen Extremisten aller Couleur.
Söder warf der Linken vor, ideologische Gräben zu vertiefen, und bezeichnete deren Co-Vorsitzende Heidi Reichinnek als "heuchlerische Barrikadenpredigerin". Zudem kritisierte er "hämisch grinsende Kultureliten", die zu Beginn des Ukraine-Kriegs gefordert hätten, das Land solle bereits nach zwei Wochen kämpfen aufgeben. Seine Äußerungen erstreckten sich auch auf die zunehmende antisemitische Hetze, für die er nicht nur Rechtsextreme und Islamisten verantwortlich machte, sondern auch eine von ihm so genannte "linke Filterblase".
Unter Söders Führung hat die CSU in den vergangenen zwei Jahren jede Zusammenarbeit mit der Linken kategorisch abgelehnt. Diese Haltung blieb konsequent – bei Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen ebenso wie in bayerischen Städten wie München, wo lokale Koalitionsvorschläge öffentlich zurückgewiesen wurden. Die Partei stufte die Linke weiterhin als ideologisch unvereinbar ein und lehnt jeglichen politischen Austausch mit ihr ab.






