03 March 2026, 21:40

Seltene Steller-Seeadlerin "Alaska" nach dramatischer Flucht wieder sicher

Eine weiße Brieftaube mit schwarzen Flügeln, Kopf, Füßen und schwarzen Augen und einem gelben Schnabel, die auf dem Boden neben einem Felsen steht.

Seltene Steller-Seeadlerin "Alaska" nach dramatischer Flucht wieder sicher

Seltene Steller-Seeadler-Dame "Alaska" nach Flucht aus Greifvogelzentrum in Deutschland wiedergefunden

Eine seltene Steller-Seeadlerin mit dem Namen Alaska ist unverletzt wiederaufgefunden worden, nachdem sie aus dem Harz-Falknerei-Zentrum in Bad Sachsa, Niedersachsen, entkommen war. Der Vogel, der zu einer der größten Adlerarten der Welt gehört, war seit Sonntag vermisst worden. Falkner suchten tagelang nach ihr, bis sie am Mittwochnachmittag schließlich wieder eingefangen werden konnte.

Alaska, ein in Gefangenschaft aufgezogenes Weibchen, war am Sonntag aus ihrem Gehege verschwunden. Anders als wilde Adler verfügt sie über keine Jagdfertigkeiten und hatte fast sechs Wochen ohne Nahrung überlebt. Ihre Pfleger fürchteten, sie könnte auf sich allein gestellt keine Beute finden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mit ihrem markanten Erscheinungsbild – einem mächtigen gelben Schnabel und auffälligen schwarz-weißen Streifen auf den Schwingen – fiel die Adlerin sofort ins Auge. Zwar können Steller-Seeadler in freier Wildbahn bis zu 300 Kilometer am Tag zurücklegen, doch Alaska blieb in der Nähe. Sie wurde auf einem Miniaturgolfplatz in Bad Sachsa gesichtet und vom Falkner Rochus Brotzer am Mittwoch wieder eingefangen.

Die Wildtierexperten des Zentrums hatten bisher keine Erfahrung mit Steller-Seeadlern, arbeiten jedoch normalerweise mit kleineren Vögeln wie Stadttauben. Diese – mit ihrem grauen Gefieder und schillernden rosa-grünen Halsfedern – wirken neben dem riesigen Adler geradezu unscheinbar.

Alaska befindet sich nun wieder in professioneller Obhut im Harz-Falknerei-Zentrum. Da sie in der Wildnis nicht jagen kann, war ihre schnelle Bergung besonders dringend. Das Team wird ihren Gesundheitszustand nach dem kurzen Freileben genau beobachten.