Schwere Vorfälle halten Polizei in Süddeutschland in Atem
Polizei in Süddeutschland mit mehreren schweren Vorfällen konfrontiert
Die Polizei in Süddeutschland hatte am Mittwoch mit einer Reihe ernster Zwischenfälle zu tun. In Kißlegg wurden zwei Lkw-Fahrer dabei ertappt, wie sie die Motorsoftware ihrer Fahrzeuge manipulierten, um Abgasvorschriften zu umgehen. Unterdessen wurde bei einem Autounfall in der Nähe von Leutkirch eine Fahrerin verletzt ins Krankenhaus gebracht, und in Christazhofen brach nach Bauarbeiten ein Feuer aus.
Auf der A96 zwischen Kißlegg und Wangen-Nord hielten Beamte am Mittwochabend zwei Lastwagen an. Bei den Kontrollen stellte sich heraus, dass beide Fahrzeuge illegale Softwareänderungen aufwiesen, die die Motorleistung steigerten und gleichzeitig die Abgasregelungen außer Kraft setzten. Den Fahrern wurde sofort die Weiterfahrt untersagt, zudem mussten sie mehrere tausend Euro Bargeld als Sicherheit hinterlegen. Die Behörden haben Ermittlungen wegen der Verstöße eingeleitet.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich nahe Leutkirch, als eine 56-jährige Frau mit ihrem VW Tiguan die Kontrolle verlor. Das Fahrzeug prallte zwischen den Anschlussstellen Leutkirch-West und Leutkirch-Süd gegen die Leitplanke. Rettungskräfte brachten sowohl die Fahrerin als auch ihre Beifahrerin vorsorglich ins Krankenhaus. Der Wagen wurde als Totalschaden abgeschrieben; der Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.
In Christazhofen entstand nach Renovierungsarbeiten ein Schwelbrand in einer Scheune. Ermittler gehen davon aus, dass Funkenflug von einer zuvor verwendeten Trennschleifmaschine das Feuer auslöste. Die Feuerwehr konnte die Lage schnell unter Kontrolle bringen.
An einer Baustelle in Arnach stürzte ein 20-jähriger Stuckateur von einem Türrahmen und zog sich eine Beinverletzung zu. Notärzte versorgten ihn vor Ort, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde.
Die Polizei in Leutkirch untersucht zudem eine gewalttätige Auseinandersetzung in der Nähe der Bahnhofsarkaden. Augenzeugen berichteten von Handgreiflichkeiten zwischen zwei Gruppen, woraufhin Anzeigen wegen schwerer Körperverletzung, Widerstands gegen die Staatsgewalt und Beleidigung erstattet wurden. Die Beamten werten derzeit Beweismaterial aus, um die Beteiligten zu identifizieren.
Den Lkw-Fahrern drohen nun mögliche Bußgelder, Fahrverbote und weitere rechtliche Konsequenzen, falls die vorsätzliche Umgehung der Abgasgesetze nachgewiesen wird. Der verletzte Stuckateur und die Unfallopfer des Autocrashs bleiben unter medizinischer Beobachtung. Die Feuerwehr hat die Scheune in Christazhofen gesichert, während die Polizei die Ermittlungen zur Schlägerei am Bahnhof fortsetzt.






