Schweizer Händler mit 5.200 Euro Parfüm-Schmuggel am Zoll Rötteln erwischt
Adriane BoucseinSchweizer Händler mit 5.200 Euro Parfüm-Schmuggel am Zoll Rötteln erwischt
64-jähriger Schweizer Händler bei Rötteln mit Parfüm-Schmuggel gestoppt
Am 5. August 2025 wurde ein 64-jähriger Schweizer Kaufmann von Zollbeamten in der Nähe des Grenzübergangs Rötteln angehalten. Er hatte versucht, mehr als 20 Liter undeklariertes Parfüm im Wert von schätzungsweise 5.200 Euro nach Deutschland zu schmuggeln. Der Vorfall löste umgehend Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung aus.
Bei einer routinemäßigen Kontrolle im Zollamt Rötteln – einem vor allem von Reisenden genutzten Übergang, nicht für kommerzielle Lieferungen – entdeckten die Beamten 16 Flaschen und vier Fünf-Liter-Kanister mit Parfüm, die im Fahrzeug des Händlers versteckt waren. Der Mann hatte vor, die Waren ohne Deklaration an deutsche Kunden zu verkaufen.
Um seine Freilassung zu erwirken, zahlte der Händler knapp 1.000 Euro an Zollgebühren sowie eine gleich hohe Sicherheitsleistung. Der Fall wurde anschließend an das Hauptzollamt Karlsruhe zur weiteren Bearbeitung übergeben. Nach Angaben der deutschen Zollbehörden gab es 2025 keine vergleichbaren Fälle mit Privatpersonen oder Unternehmen.
Für Rückfragen zur Untersuchung bleibt das Hauptzollamt Singen Ansprechpartner. Die Pressesprecherin Sonja Müller steht für offizielle Stellungnahmen zur Verfügung.
Dem Händler droht nun ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung, da er die hochwertigen Parfüms nicht deklariert hatte. Die Zollbehörden bestätigten die Beschlagnahmung sowie die damals verhängten finanziellen Sanktionen. Weitere Schritte werden von den zuständigen Stellen in Karlsruhe eingeleitet.






