08 December 2025, 18:45

Schüler sollen Schulen selbst reinigen – um 250.000 Euro zu sparen

Schüler in Schuluniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, wobei ein Mädchen in ein Mikrofon spricht, das auf einem Ständer steht; dahinter ist eine Zaunwand zu sehen, die mit einem Schopf bekrönt ist, der mit Ballons geschmückt ist.

Schüler sollen Schulen selbst reinigen – um 250.000 Euro zu sparen

{"headline":"Bildung sparen: Vom Klassenzimmer zum Reinigungswagen","teaser":"In Zeiten klammer Kommunen und im Anschluss an die Debatte über die Wehrpflicht schlägt der Bürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Richard Arnold (CDU), vor, dass Schüler ihre eigenen Schulen reinigen.","publication_date":"2025-10-07T07:23:00+00:00","keyword_names":"politik-und-gesetze, politik, allgemeinheit","article_body":"Sparen im Bildungsbereich: Vom Klassenzimmer zum Putzwagen\n\nAnreißer: Angesichts knapper Kommunalhaushalte und mitten in der Debatte um die Wehrpflicht schlägt Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold (CDU) vor, dass Schüler ihre Schulen selbst reinigen sollen.\n\nArtikeltext: Der Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd hat einen umstrittenen Vorschlag zur Kostensenkung unterbreitet: Schüler sollen künftig selbst ihre Klassenzimmer reinigen. Richard Arnolds Initiative zielt darauf ab, jährlich 250.000 Euro einzusparen, indem professionelle Reinigungskräfte in Schulen und öffentlichen Gebäuden reduziert werden. Die Idee sorgt bereits jetzt für Diskussionen unter Eltern und Lehrkräften.\n\nAktuell gibt die Stadt Schwäbisch Gmünd rund 4,5 Millionen Euro pro Jahr für die Reinigung von Schulen, Kindergärten und anderen öffentlichen Einrichtungen aus. Angesichts des finanziellen Drucks durch Bundesreformen will Arnold diese Ausgaben senken, indem er einen Teil der Putzarbeiten auf die Schüler verlagert. Er argumentiert, dass dies nicht nur Kosten spare, sondern auch Kindern und Lehrern mehr Verantwortungsbewusstsein vermitteln würde.\n\nFalls der Plan umgesetzt wird, könnten der Stadt jährlich 250.000 Euro zur Verfügung stehen. Schulen würden sich stärker auf Schüler für grundlegende Reinigungsaufgaben stützen, während professionelle Dienstleistungen möglicherweise reduziert würden. Die endgültige Entscheidung hängt von weiteren Gesprächen mit Eltern und Bildungsverantwortlichen ab."