SC Freiburg will in München die Negativserie gegen den FC Bayern brechen
Philipp NetteSC Freiburg will in München die Negativserie gegen den FC Bayern brechen
SC Freiburg bereitet sich auf schwieriges Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München vor
An diesem Wochenende steht für den SC Freiburg ein hartes Auswärtsspiel beim FC Bayern München an. Die Mannschaft reist mit einer schlechten historischen Bilanz nach München: In 25 Bundesliga-Spielen in der Allianz Arena holte Freiburg bisher nur drei Punkte. Unterdessen hat Sportdirektor Julian Schuster offen über die bevorstehende Herausforderung gesprochen.
Vier Freiburger Spieler – Philipp Lienhart, Igor Matanović, Johan Manzambi und Torhüter Noah Atubolu – kehrten nach der Länderspielpause mit gutem Gefühl zurück, nachdem sie ihren Nationalmannschaften zur Qualifikation für die WM 2026 geholfen hatten.
Freiburgs letzter Sieg in München datiert aus dem DFB-Pokal-Viertelfinale im April 2023. Seither kämpft die Mannschaft in Liga-Spielen in der Allianz Arena mit einer schwachen Bilanz: 22 Niederlagen und nur drei Unentschieden. Trotz dieser Statistik will Schuster sich nicht auf vergangene Ergebnisse konzentrieren. Stattdessen nutzte er die Länderspielpause, um die Taktik der Mannschaft zu verfeinern – mit besonderem Fokus auf Chancenkreierung und das Ausnutzen von Räumen.
Schuster äußerte sich auch zur jüngsten Form der Bayern. Zwar spielte der Rekordmeister gegen Union Berlin nur unentschieden, doch der Sportdirektor betonte die anhaltende Dominanz und Entschlossenheit des Teams. Besonders lobte er Joshua Kimmich für seine Führungsqualitäten, sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft. Gleichzeitig räumte Schuster ein, dass der FC Bayern verwundbar sein kann – wie die verlorenen Punkte gegen Union zeigten. Mit einem nun vollständig fitten Kader warnte er, dass einige Spieler sich möglicherweise mit einer Platz auf der Bank abfinden müssten. Der Konkurrenzkampf um die Startelf hat sich verschärft, insbesondere da Schlüsselspieler nach ihren Erfolgen mit ihren Nationalteams zurückkehren. Unter ihnen wird Atubolu – nun als WM-Qualifikant 2024 mit Deutschland bestätigt – in München einen bleibenden Eindruck hinterlassen wollen.
Freiburg geht zwar als Außenseiter ins Spiel, doch mit klarer Entschlossenheit, die negative Serie in München zu beenden. Die Vorbereitung war gründlich, und der Fokus liegt darauf, mögliche Schwächen in der Bayern-Defensive auszunutzen. Für Schuster ist die Partie eine Chance zu beweisen, dass sich Geschichte nicht wiederholen muss.