18 April 2026, 00:34

"Sascha" kehrt zurück: Der Austro-Daimler ADS-R feiert Jubiläum in Wiener Neustadt

Schwarzes und weißes Foto eines vintage Beckmann-Sport Phaeton 10/30 PS-Autos mit schlankem, aerodynamischem Design, großem runden Scheinwerfer, gebogener Dachlinie, getönten Fenstern und glänzender Lackierung.

"Sascha" kehrt zurück: Der Austro-Daimler ADS-R feiert Jubiläum in Wiener Neustadt

Ein Jahrhundert nach seinem Rennsieg: Der Austro-Daimler ADS-R kehrt nach Wiener Neustadt zurück

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Genau 100 Jahre nach seinem Triumph auf der Rennstrecke ist der Austro-Daimler ADS-R nach Wiener Neustadt in Österreich zurückgekehrt. Der historische Wagen, liebevoll "Sascha" genannt, wurde von Ferdinand Porsche im Alter von 45 Jahren entworfen, als er für Austro-Daimler arbeitete. Anlässlich des Jubiläums organisierten Porsche und das hauseigene Magazin Christophorus einen besonderen Besuch in der Stadt, in der das Modell einst entstand.

Sein Debüt feierte der ADS-R 1922 bei der Targa Florio – und sorgte sofort für Schlagzeilen. Gleich vier Prototypen gingen an den Start und sicherten mit einem Doppelsieg sowie einem Klassensieg einen spektakulären Einstand. Angetrieben wurde das Fahrzeug von einem wassergekühlten 1,1-Liter-Reihenvierzylinder, der auch in einer straßenzugelassenen Version verbaut war und fast 50 PS leistete.

Ursprünglich hatte Porsche den ADS-R als kleines, leichtes und erschwingliches Viersitzer-Modell konzipiert. Doch die Massenproduktion kam nie in Gang – die schwere Inflation, die Österreich und Deutschland damals erschütterte, machte alle Pläne zunichte. Trotz dieses Rückschlags wurde der Wagen zur Rennlegende.

Heute ist der ADS-R das älteste fahrbereite Fahrzeug im Porsche-Museum in Stuttgart. Seine jüngste Rückkehr nach Wiener Neustadt war Teil einer Feier, die Porsche – das Unternehmen, das Ferdinand 1931 als Ingenieurbüro gründete – initiiert hatte.

Das Erbe des ADS-R lebt weiter: als Pionier des Rennsports und als seltenes Relikt der Automobilgeschichte. Zwar wurde er nie in Serie produziert, doch sein Design und der Erfolg bei der Targa Florio festigten seinen Platz in den Annalen der Mobilität. Der Wagen steht heute als greifbares Zeugnis für Ferdinand Porsches frühes Schaffen und die Ursprünge der Marke.

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