Rund 170 Millionen Euro für Freiburg aus Sondermitteln
Rund 170 Millionen Euro für Freiburg aus Sondervermögen
Teaser: Die Stadt Freiburg erhält vom Bund rund 120 Millionen Euro für Investitionen in die kommunale Infrastruktur. Dies geht aus einer vorläufigen Liste aller Landkreise und Gemeinden hervor, die der SPD-Bundestagsabgeordnete aus Emmendingen, Johannes Fechner, an die Presse weitergeleitet hat. Hinzu kommen fast 52 Millionen Euro aus den Einzelhaushalten der Stadtbezirke – insgesamt über 170 Millionen Euro.
21. November 2025, 18:51 Uhr
Freiburg erhält mehr als 170 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Modernisierung der lokalen Infrastruktur. Die Gelder fließen in den Ausbau von Verkehrsnetzen, Schulen und Krankenhäusern. Die Förderung ist Teil eines bundesweiten 60-Milliarden-Programms zur Erneuerung öffentlicher Dienstleistungen.
Die Mittel stammen aus einem Bundes-Sondervermögen in Höhe von 60 Milliarden Euro, das die finanzielle Belastung der Kommunen verringern soll. Baden-Württemberg erhält daraus rund 13,1 Milliarden Euro, wovon etwa zwei Drittel – 8,75 Milliarden – direkt an die Städte und Gemeinden gehen.
Freiburgs ursprünglicher Anteil betrug 119,8 Millionen Euro, doch durch zusätzliche 52 Millionen Euro aus den Haushalten der Stadtbezirke steigt die Gesamtsumme auf über 170 Millionen Euro. Die Gelder werden für den Ausbau des Verkehrs, Bildungseinrichtungen und die Gesundheitsinfrastruktur verwendet.
Um Transparenz zu gewährleisten, erfolgen Erstattungen erst nach Vorlage der Rechnungen für vorfinanzierte Projekte. Diese Regelung folgt Kritik des Bundesrechnungshofs, der pauschale Zuweisungen aus schuldenfinanzierten Sondervermögen abgelehnt hatte.
Ziel der Investitionen ist es, die Schlüsselbereiche in Freiburg zu stärken und die Kommunen finanziell zu entlasten. Dank strenger Erstattungsrichtlinien werden die Mittel auf Basis nachgewiesener Projektkosten verteilt. Die Stadt kann nun ihre Infrastrukturmodernisierung in den kommenden Jahren vorantreiben.