Rettungshunde zeigen ihr Können bei Großübung im Europapark Freiburg
Mahmut UllmannRettungshunde zeigen ihr Können bei Großübung im Europapark Freiburg
Über 250 Rettungshunde und ihre ehrenamtlichen Führer trafen sich im Europa-Park bei Freiburg zu einer großangelegten Übung
Am 24. Januar 2026 kamen im Europa-Park nahe Freiburg mehr als 250 Rettungshunde mit ihren freiwilligen Führern zu einem umfangreichen Training zusammen. An der Veranstaltung beteiligten sich 18 Rettungshundestaffeln aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, der Schweiz sowie der Region Freiburg. Die Teams durchliefen realitätsnahe Szenarien, um ihre Fähigkeiten für den Einsatz in Notfallsituationen zu verfeinern.
Die Übungen umfassten verschiedene anspruchsvolle Umgebungen innerhalb des Parks. Hunde und Führer probten Flächen- und Gebäudesuchen sowie das Mantrailing – die Personenortung anhand von Geruchsspuren. Jeder erfolgreiche Einsatz wurde mit Belohnungen wie Spiel, Zuwendung oder Leckerlis verstärkt, um die Konzentration und Motivation der Tiere zu stärken.
Die Veranstaltung unterstrich die außergewöhnliche Ausdauer, Belastbarkeit und Zielstrebigkeit der Hunde – Eigenschaften, die in realen Einsätzen entscheidend sind, wo die Bedingungen oft unberechenbar und herausfordernd sein können. Für die ehrenamtlichen Hundeführer diente das Training als wertvolle Ergänzung zu ihren regelmäßigen Übungen, um die Einsatzbereitschaft rund um die Uhr zu gewährleisten.
Rettungshundeteams leisten jährlich Hundert Stunden an Training und Einsätzen – ganz ohne die Hilfsbedürftigen zu belasten. Ihre Arbeit bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil der Notfallhilfe und basiert ausschließlich auf dem Engagement der Freiwilligen und ihrer hochqualifizierten Hunde.
Das Training im Europa-Park bot sowohl den Tieren als auch ihren Führern essenzielle Praxiserfahrung. Die Teilnehmer verfeinerten ihre Techniken in unterschiedlichen Suchszenarien und bereiteten sich so auf künftige Missionen vor. Die Veranstaltung betonte einmal mehr, wie wichtig kontinuierliches Üben ist, um die hohen Standards der ehrenamtlichen Rettungshundestaffeln zu halten.