Ravensburg bleibt seit 2012 engagierte Fairtrade-Stadt mit eigenen Initiativen
Mahmut UllmannRavensburg bleibt seit 2012 engagierte Fairtrade-Stadt mit eigenen Initiativen
Ravensburg trägt seit über einem Jahrzehnt den Titel Fairtrade-Stadt
Erstmals 2012 ausgezeichnet, setzt sich die Stadt weiterhin mit lokalen Initiativen und Partnerschaften für den fairen Handel ein. Zu den jüngsten Projekten zählen eine eigenentwickelte Produktreihe mit fair gehandelten Waren sowie die aktive Beteiligung an bundesweiten Kampagnen.
Den Status als Fairtrade-Stadt erlangte Ravensburg, nachdem es die strengen Kriterien von Fairtrade Deutschland e.V. erfüllte. Dazu gehören ein Beschluss des Stadtrats zur Förderung des fairen Handels, das Angebot von fair gehandeltem Kaffee in öffentlichen Gebäuden sowie die Bildung einer Steuerungsgruppe. Zudem sind Medienberichterstattung und ein breites Sortiment an fair gehandelten Produkten im Einzelhandel vorgeschrieben. Um den Titel zu behalten, durchläuft Ravensburg alle zwei Jahre eine Rezertifizierung.
Über die grundlegenden Anforderungen hinaus hat die Stadt in Zusammenarbeit mit WeltPartner eine eigene Fairtrade-Produktlinie entwickelt. Bürgerinnen und Bürger können außerdem einen digitalen Einkaufsführer auf der städtischen Website nutzen, um ethisch hergestellte Waren zu finden. Jährlich veranstaltet Ravensburg ein faires Straßenfrühstück und beteiligt sich an überregionalen Aktionen wie der Fairen Woche, die 2022 unter dem Motto Klimagerechtigkeit stand.
Ravensburg ist eine von über 820 deutschen Städten mit dem Siegel Fairtrade-Stadt. Weltweit umfasst das Netzwerk mehr als 2.000 Kommunen in 36 Ländern, die sich für gerechtere Handelsbedingungen einsetzen. Durch das anhaltende Engagement der Stadt bleibt fairer Handel im Alltag präsent – von lokalen Produkten bis hin zu öffentlichen Veranstaltungen. Bei der nächsten Rezertifizierung wird geprüft, ob die Maßnahmen weiterhin den Standards von Fairtrade Deutschland e.V. entsprechen.






