24 December 2025, 00:59

Rat wählt Thomas Laue zum neuen IT-Abteilungsleiter

Ein Informationsschild, Gebäude, ein Schuppen, Bäume, Stromkabel und ein bewölkter Himmel.

Rat wählt Thomas Laue zum neuen IT-Abteilungsleiter

Thomas Laue wird neuer Leiter der Ulmer Stadtverwaltung. Der 45-Jährige übernimmt das Amt von Jan Tschemernjak, nachdem er die Zustimmung des örtlichen Gremiums erhalten hat. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren seine Expertise in digitaler Verwaltung und öffentlichem Management.

Ersten Kontakt zum Gremium hatte Laue während der letzten Sitzung, als er sich persönlich vorstellte. Seine Karriere umfasst über fünf Jahre in der Heilbronner Stadtverwaltung, wo er zunächst im Oberbürgermeisterbüro für Stadtentwicklung und digitale Strategien tätig war. 2019 stieg er zum Digitalisierungsbeauftragten der Stadt auf, bevor er 2023 die Leitung der Abteilung Digitalisierung und IT-Planung übernahm.

Bevor Laue nach Heilbronn wechselte, diente er 15 Jahre als Reservist bei der Luftwaffe und spezialisierte sich dort auf Systemadministration. Akademisch verfügt er über einen Abschluss in Public Management mit Schwerpunkt E-Government. Seine IT-Kenntnisse vertiefte er durch Weiterbildungen und ein Fernstudium der Wirtschafts-informatik. Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit unterrichtet er an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Ludwigsburg im Bereich Verwaltungsinformatik.

Ulms Erster Bürgermeister, Martin Bendel, betonte Laues umfangreiche Erfahrung in der digitalen Verwaltung sowie seinen zukunftsorientierten Ansatz für die technologische Entwicklung der Stadt. Auch Oberbürgermeister Martin Ansbacher unterstrich die Bedeutung moderner IT-Systeme, um die Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Zu Laues Schwerpunkten zählen elektronisches Aktenmanagement, die Integration von KI, die Digitalisierung von Prozessen sowie Kooperationen mit Hochschulen und dem IPAI.

Laue hat bereits seine Ziele für Ulm skizziert: Er will die städtische IT als verlässliche und innovative Kraft positionieren. Seine Ernennung folgt auf Jahre der Arbeit im Bereich der digitalen Transformation, wobei der Fokus klar auf der Effizienzsteigerung kommunaler Dienstleistungen liegt. Der Amtswechsel steht nun bevor, während er sich auf seine neue Rolle vorbereitet.