Pumpspeicherkraftwerk Rudolf-Fettweis: Modernisierung schafft Meilensteine für die Energiewende
Philipp NettePumpspeicherkraftwerk Rudolf-Fettweis: Modernisierung schafft Meilensteine für die Energiewende
Die Modernisierungsarbeiten am Pumpspeicherkraftwerk Rudolf-Fettweis in Forbach laufen auf Hochtouren. Das seit Anfang 2024 von Porr Tunnelbau geleitete Projekt soll die Energiewende in Deutschland vorantreiben und die Netzstabilität in Baden-Württemberg verbessern. Wichtige Meilensteine wurden bereits erreicht, der Betrieb soll 2027 aufgenommen werden.
Mitte Mai gelang den Arbeitern der Durchbruch beim Murgwerk-Zugangsstollen, wodurch der Zeitplan eingehalten werden konnte. Auch der Energieumleitungstunnel zur Kavernenanlage und der Kranbahnträger sind fertiggestellt.
Kurz darauf begannen die Vorbereitungen für einen 350 Meter tiefen Schacht im Kraftwerk Schwarzenbach. Ende Juni startete die Mannschaft mit den Bohrarbeiten für ein Pilotbohrloch mit einem Durchmesser von etwa 35 Zentimetern. Innerhalb von knapp zwei Wochen erreichte das Bohrloch die Schachtbasis-Kaverne. Nun wird ein 11 Tonnen schwerer Räumbohrer an die Bohrstange angebaut, um den Schacht auf etwa 3,1 Meter zu erweitern. Michelle Büber, Projektmitarbeiterin bei EnBW, übernimmt die symbolische Patenschaft für den Schacht und unterstreicht damit ihre Verbindung zum Projekt.
Das modernisierte Kraftwerk Rudolf-Fettweis soll 2027 in Betrieb gehen. Nach der Fertigstellung wird es eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung des regionalen Energienetzes spielen. Die Aufrüstung steht im Einklang mit den übergeordneten Bestrebungen, Deutschlands Umstieg auf erneuerbare Energien zu unterstützen.