Polizei in Aalen startet Sicherheitskampagne für E-Bike-Fahrer nach Unfallserie
Adriane BoucseinPolizei in Aalen startet Sicherheitskampagne für E-Bike-Fahrer nach Unfallserie
Die Polizei in Aalen verstärkt ihre Bemühungen, die Sicherheit von E-Bikes zu verbessern. Angesichts einer Zunahme von Unfällen mit älteren Fahrradfahrern werden die örtlichen Behörden vermehrt Verkehrskontrollen durchführen und öffentliche Beratungsangebote anbieten. Ziel der Kampagne ist es, Verletzungen einzudämmen, die mit der wachsenden Beliebtheit von E-Bikes einhergehen.
Die Initiative folgt einem besorgniserregenden Trend im Jahr 2024, als sowohl in Waiblingen als auch in Schorndorf mehr schwere E-Bike-Unfälle mit älteren Radfahrern verzeichnet wurden. Da E-Bikes schwerer und schneller als herkömmliche Fahrräder sind, besteht für Senioren ein erhöhtes Verletzungsrisiko.
Um dem entgegenzuwirken, werden Verkehrspolizisten Informationsstände auf lokalen Märkten einrichten. Der erste findet am Montag, den 2. Juni 2025, von 10:00 bis 14:00 Uhr am Postplatzforum in Waiblingen statt. Ein zweiter Stand folgt am Dienstag, den 3. Juni 2025, auf dem Wochenmarkt in Schorndorf von 9:00 bis 13:00 Uhr. Beamte geben dort Tipps für sicheres Fahren, konkrete Präventionsmaßnahmen wurden jedoch noch nicht im Detail bekannt gegeben.
Neben der Öffentlichkeitsarbeit werden die Kontrollen im Fahrrad- und E-Bike-Verkehr ausgeweitet. Die Kampagne wird von der Polizeidirektion Aalen in der Böhmerwaldstraße 20 koordiniert. Medienanfragen können an die dortige Pressestelle gerichtet werden.
Die Maßnahmen erfolgen vor dem Hintergrund einer weiter steigenden Nutzung von E-Bikes, insbesondere unter älteren Fahrern. Durch die Kombination von Verkehrskontrollen und direkter Bürgeransprache hoffen die Behörden, die Unfallzahlen zu senken. Im Fokus steht dabei die Verringerung von Verletzungen, vor allem bei den besonders gefährdeten Personengruppen.






