Polizei durchsucht Wohnungen von vier mutmaßlichen Fußball-Hooligans nach Regionalliga-Vorfall
Philipp NettePolizei durchsucht Wohnungen von vier mutmaßlichen Fußball-Hooligans nach Regionalliga-Vorfall
Die Polizei hat am 13. Juni 2024 die Wohnungen von vier Verdächtigen aus der Fußball-Hooligan-Szene im Zusammenhang mit einem Vorfall bei einem Regionalliga-Spiel durchsucht. Den Männern wird vorgeworfen, im März gegen Versammlungsgesetze verstoßen zu haben. Bei den Razzien beschlagnahmten Beamte Verkleidungen und pyrotechnische Gegenstände.
Auslöser der Ermittlungen war ein Spiel zwischen der TSG Balingen und den Stuttgarter Kickers am 9. März 2024. Die Verdächtigen sollen demnach Sturmhauben getragen haben, um ihre Identität zu verschleiern – ein Verstoß gegen die Vorschriften bei öffentlichen Veranstaltungen. Die Polizei griff damals ein, um eine Auseinandersetzung nahe des Gäste-Fan-Eingangs zu verhindern.
Die Durchsuchungen fanden in Filderstadt, Nürtingen, Reutlingen und im Landkreis Harburg statt. Die Behörden sicherten bei den Aktionen Masken und Pyrotechnik sicher. Alle vier Beschuldigten wurden vernommen und später wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittlungen laufen weiter; die Beamten prüfen derzeit auch die mögliche Beteiligung weiterer Personen aus der Hooligan-Szene. Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, fußballbezogene Ausschreitungen einzudämmen. Im Rahmen der Untersuchungen wurden Verkleidungen und pyrotechnische Gegenstände aus dem Umlauf genommen. Weitere Festnahmen im Verlauf des Verfahrens sind nicht ausgeschlossen.






