21 March 2026, 22:24

Patricia Blanco: Zwischen Wiesn-Begeisterung und Münchner Skepsis

Große Gruppe von Menschen an Tischen unter einem Zelt auf dem Oktoberfest in München, Deutschland, mit festlicher Dekoration im Hintergrund.

Patricia Blanco: Zwischen Wiesn-Begeisterung und Münchner Skepsis

Patricia Blanco, in München geboren, besucht das Oktoberfest seit ihrer Kindheit. Doch in diesem Jahr erlebte die Münchnerin sowohl Begeisterung als auch kritische Blicke. Während Fans sie an beliebten Orten wie der Wiesn-Schänke von Käfer oder Kufflers Weinzelt umlagerten, fühlt sie sich in ihrer Heimatstadt nach wie vor wie eine Außenseiterin.

Blanco gab während ihres Besuchs täglich rund 300 Euro aus – lieber für Champagner oder Wein als für Bier. Die Preise seien stark gestiegen, so die 34-Jährige: Ein Familienessen mit einem Liter Bier koste mittlerweile etwa 60 Euro.

Auf dem Fest traf sie zwar ihre Schwester Mercedes, mied aber ihren Vater Roberto. Der öffentliche Streit der Familie im Jahr 2017 ist bis heute ungelöst, und die Spannungen wirken nach. Trotz ihres bekannten Nachnamens sieht Blanco ihn sowohl als Privileg als auch als Herausforderung, der sie sich stellt.

Finanziell unabhängig betont Blanco, sie wolle nicht von einem Mann abhängig sein. Von einem zukünftigen Partner erwarte sie nicht, dass er für sie zahlt – wohl aber, dass er ihren Lebensstandard teilt. Doch trotz ihres Selbstbewusstseins spürt sie, dass Münchens Elite ihr mit Skepsis begegnet und sie oft mit seltsamen Blicken bedenkt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ihr diesjähriges Oktoberfest-Erlebnis war eine Mischung aus Fanbegeisterung und persönlicher Reflexion. Blanco bewegt sich weiterhin zwischen dem Erbe ihrer Familie und ihrem unerschütterlichen Anspruch auf Unabhängigkeit. Fürs Erste bleibt das Fest für sie ein Ort des Feierns – und gelegentlich auch des Unbehagens.

Quelle