Panter-Preis 2026: Diese Graswurzelmedien kämpfen um unabhängigen Journalismus
Adriane BoucseinPanter-Preis 2026: Diese Graswurzelmedien kämpfen um unabhängigen Journalismus
Die Preisträger:innen des Panter-Preises 2026 werden am 14. Oktober im Museum der Arbeit in Hamburg bekannt gegeben. Das diesjährige Motto „Unabhängig. Kritisch. Widerstandsfähig: Graswurzelmedien“ rückt die Bedeutung alternativer Journalismusprojekte in ganz Deutschland in den Fokus. Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis läuft vom 8. bis 27. Juni.
Zu den Nominierten gehört RUMS, ein unabhängiges Lokalmagazin aus Münster, das seit 2020 erscheint. Ein weiterer Anwärter ist der lichtblick, die seit 1968 als einzige unzensierte Gefangenenzeitung Deutschlands veröffentlicht wird – und das bereits seit über 50 Jahren.
Das Berliner Radio Connection betreibt ein mobiles Studio in Marzahn und produziert wöchentliche mehrsprachige Sendungen. Das Studentenmagazin UnAufgefordert der Humboldt-Universität gibt es seit dem 17. November 1989.
Radio CORAX aus Halle sendet seit dem 1. Juli 2000 als freies, unabhängiges Radio. Der Berndt Media Verlag gibt kostenlose Kultur- und Kinomagazine im Rhein- und Ruhrgebiet heraus. Das Projekt nah:dran – Medien für alle von der Jugendpresse Deutschland widmet sich der Medienbildung für junge Menschen.
Die Preisverleihung findet am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr statt. Gewürdigt werden Medienprojekte, die für Unabhängigkeit und kritische Berichterstattung stehen. Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis ist noch bis zum 27. Juni möglich.






