Ökonom fordert Rückkehr des Baukindergelds für mehr Wohnungsgerechtigkeit
Philipp NetteÖkonom fordert Rückkehr des Baukindergelds für mehr Wohnungsgerechtigkeit
Der Ökonom Matthias Günther hat Deutschland aufgefordert, die Förderung Baukindergeld wieder einzuführen. Das Programm, das Familien beim Kauf oder Bau von Wohneigentum unterstützte, wurde 2021 eingestellt. Günther argumentiert, es habe sich um eine kostengünstige Maßnahme gehandelt, um Haushalte mit bescheidenen Einkommen zu entlasten.
Das Baukindergeld war eine staatliche Förderung, die Familien mit Kindern den Erwerb oder Bau eines Eigenheims erleichtern sollte. Günther zufolge bot es eine hohe Rendite bei gezielter Unterstützung derer, die sie am dringendsten benötigten.
Günther kritisierte den aktuellen Vorschlag der SPD, einen staatlichen Wohnungsbauer mit privater Beteiligung zu gründen. Stattdessen schlug er vor, die Regierung könnte ein etabliertes Unternehmen wie Vonovia übernehmen. Dies wäre seiner Meinung nach effizienter, als bei null anzufangen.
Der Aufruf zur Wiederbelebung des Baukindergelds erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Wohnungsprobleme in Deutschland. Günthers Vorschlag unterstreicht die früheren Erfolge des Programms bei der Unterstützung von Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen. Seine Alternative zum SPD-Plan setzt auf die Nutzung bestehender Ressourcen statt auf den Neubau von Strukturen.






