"Nonsense war Teil meines Lebens" - "Nonsense war Teil meines Lebens"
"Unsinn gehörte zu meinem Leben"
"Unsinn gehörte zu meinem Leben"
"Unsinn gehörte zu meinem Leben"
- November 2025, 09:45 Uhr
Thomas Gottschalk hat seinen Rückzug aus dem Fernsehen bekannt gegeben – nach fast fünf Jahrzehnten im Showgeschäft. Der 75-jährige Moderator wird am 6. Dezember 2025 seinen letzten Auftritt in der RTL-Sendung Wetten, dass..? haben. Danach plant er, sich für mindestens ein Jahr aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Damit endet eine Ära für einen der prägendsten TV-Stars Deutschlands.
Gottschalks Karriere umfasst nahezu 50 Jahre mit unvergesslichen Rollen als Moderator großer Formate. Von 1987 bis 2011 führte er 24 Jahre lang durch Wetten, dass..?, dazu kamen Shows wie Na sowas!, Gottschalk Live und Gottschalk America. Sein letzter regelmäßiger Auftritt wird in der Sendung Denn sie wissen nicht, was passiert sein, die er seit 2018 moderiert.
Zu seiner Entscheidung sagte er, die meisten Menschen gingen früher in Rente – für ihn sei jetzt der richtige Zeitpunkt. Seine Frau Karina unterstütze den Schritt, und das Paar plane nach der letzten Sendung gemeinsam zu reisen. In der Abschiedsfolge werden besondere Gäste wie Barbara Schöneberger und Günther Jauch dabei sein. Gottschalk hat persönliche Herausforderungen gemeistert, darunter eine aktuelle Krebsdiagnose, spricht aber offen über seine Gesundheit. Selbst eine mögliche Demenz-Diagnose würde er thematisieren, falls sie eintreten sollte. Trotz allem bleibt er optimistisch: Er habe keine Angst vor dem Tod und glaube daran, das Leben bis zu seinem natürlichen Ende in vollen Zügen zu genießen. Ein Bedauern äußert er jedoch für eine umstrittene Äußerung bei der Bambi-Verleihung, als er erklärte, Cher sei „die einzige Frau, die ich in meinem Leben jemals ernst genommen habe“. Die Bemerkung sorgte für Kritik, doch er hat die Angelegenheit längst hinter sich gelassen.
Nach dem 6. Dezember 2025 wird Gottschalk keine Fernsehsendungen mehr moderieren. Nachfolgerinnen wie Michelle Hunziker sollen seine Rollen übernehmen. Sein Abschied hinterlässt eine große Lücke in der deutschen Unterhaltungsbranche und schließt ein Kapitel für einen Moderator, der das Fernsehen über Generationen geprägt hat.