Neues Studentenwohnheim in Stuttgart soll Wohnungsnot und Nachhaltigkeit verbinden
Mahmut UllmannNeues Studentenwohnheim in Stuttgart soll Wohnungsnot und Nachhaltigkeit verbinden
Neues Studentenwohnheim in der Hangstraße in Stuttgart nimmt Gestalt an
Nach der Einreichung der Pläne zur Prüfung schreitet der Bau eines neuen Studentenwohnheims in der Hangstraße in Stuttgart voran. Das Projekt, das im Rahmen einer gemeinsamen Initiative von kommunalen und Landesbehörden entsteht, soll 100 bis 120 Wohneinheiten in der Nähe der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) schaffen. Laut Angaben der Verantwortlichen wird es damit nicht nur den Wohnraummangel lindern, sondern auch die Attraktivität der Stadt als Universitätsstandort stärken.
Das geplante Gebäude entsteht auf einem 4.100 Quadratmeter großen Grundstück, das derzeit als landeseigener Parkplatz genutzt wird. Es soll drei bis fünf Obergeschosse, ein Untergeschoss sowie umweltfreundliche Elemente wie ein Gründach und Solaranlagen umfassen. Der Naturschutz bleibt dabei eine Priorität: Die bestehende Platanenallee entlang der Hangstraße soll unverändert erhalten bleiben.
Beteiligt an dem Vorhaben sind das Studierendenwerk Freiburg-Schwarzwald, das Land Baden-Württemberg, die Hochschule und die Stadt Stuttgart. Die Wohnungen werden vorrangig an Studierende vergeben, doch auch Auszubildende könnten bei ausreichender Kapazität berücksichtigt werden. Zudem sieht der Bebauungsplan vor, den Autoverkehr zu reduzieren und bezahlbaren Wohnraum zu sichern.
Eine öffentliche Ausstellung der Pläne ist für den 26. Februar 2026 vorgesehen. Die endgültige Verabschiedung der Bebauungsverordnung wird für die zweite Jahreshälfte erwartet.
Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić bezeichnete das Wohnheim als einen "wichtigen Schritt", um den Druck auf dem Wohnungsmarkt zu verringern und Stuttgarts Position als Bildungsstandort zu festigen. Nach der Genehmigung werde das Projekt dringend benötigten Wohnraum schaffen und gleichzeitig die Nachhaltigkeitsziele der Stadt unterstützen.