22 March 2026, 12:32

Neues MVZ in Villingen-Schwenningen startet 2026 mit breitem Ärzteangebot

Postkarte des Neuen Provident Hospital in Seattle, Washington, zeigt ein großes Gebäude mit Fenstern, Treppen mit Geländern, Bäume, Gras und einen bewölkten Himmel, mit sichtbarem Text.

Neues MVZ in Villingen-Schwenningen startet 2026 mit breitem Ärzteangebot

Neues Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Villingen-Schwenningen ab Anfang 2026

In Villingen-Schwenningen soll Anfang 2026 ein neues Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) seine Türen öffnen. Die Einrichtung, die vom Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg genehmigt wurde, wird die medizinische Versorgung für die lokale Bevölkerung deutlich ausbauen. Bürgermeister Jürgen Roth betont den dringenden Bedarf an besserer ärztlicher Versorgung in der Region.

Die Umbauarbeiten am künftigen Standort in der Nähe des Schwenninger Muslenplatzes laufen bereits. Das MVZ wird das Erdgeschoss des Central Hotels beziehen, das von dem Eigentümer Ronan Doran angemietet wurde. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein, sodass das Zentrum zu Beginn des Jahres 2026 den Betrieb aufnehmen kann.

Die Genossenschaft Regiomedes eG hat bereits drei Ärztinnen und Ärzte für den Start bestätigt: Dr. Alexander Regge, Dr. Jasmin Mujadzic und Dr. Özdem Baumeister-Özkan. Ab dem 1. April 2026 werden ein weiterer Hausarzt sowie ein Suchtmediziner (Dr. Regge) hinzukommen, sobald dessen Praxis umzieht. Zudem ist die Einstellung einer Kinderärztin oder eines Kinderarztes geplant, allerdings steht diese Position noch nicht endgültig fest.

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Das MVZ soll eine umfassende, wohnortnahe medizinische Versorgung bieten. Seine Eröffnung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sorgen über die ärztliche Unterversorgung in der Region, wie Bürgermeister Roth wiederholt hervorgehoben hat.

Ab Anfang 2026 wird das Zentrum seine Arbeit aufnehmen und der Bevölkerung ein erweitertes medizinisches Angebot zur Verfügung stellen. Mit mehreren bereits bestätigten Fachkräften soll die Einrichtung die Belastung der bestehenden Versorgungstrukturen verringern. Das Projekt stellt einen wichtigen Schritt dar, um den regionalen Ärztemangel zu bekämpfen.

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