25 December 2025, 14:59

Neues IHK-Bildungszentrum in Ulm: 18,7 Millionen Euro für moderne Aus- und Weiterbildung

Ein Zug ist in der Mitte des Bildes mit einem Bahnsteig und Text unten, Gebäuden und einem Dach links und Gebäuden, Dächern, Kabeln und Himmel oben.

Neues IHK-Bildungszentrum in Ulm: 18,7 Millionen Euro für moderne Aus- und Weiterbildung

Neues Bildungszentrum der IHK Ulm entsteht in der Ensingerstraße 4

In Ulm entsteht an der Ensingerstraße 4 ein neues Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm, das einen älteren Bau ersetzt. Das Vorhaben soll die regionale Aus- und Weiterbildung stärken und das Wirtschaftswachstum fördern. Finanziert wird das Projekt vom Land, dem Bund und der IHK Ulm selbst.

Das bestehende Gebäude auf dem Gelände wird ab dem 12. Januar 2026 abgerissen. Die Fertigstellung des Neubaus ist für 2028 geplant. Das Zentrum wird eine Fläche von 1.800 Quadratmetern umfassen und 12 moderne Schulungsräume bieten, in denen bis zu 300 Teilnehmer gleichzeitig unterrichtet werden können.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 18,7 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg steuert 4,7 Millionen Euro bei, was 25 Prozent der Kosten deckt. Der Bund übernimmt 45 Prozent, während die IHK Ulm die verbleibenden 30 Prozent trägt. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte, die Investition diene der Fachkräftesicherung und stärke die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft. Das neue Zentrum solle als Drehscheibe für die Wirtschaft der Region fungieren und Kooperationen sowie Innovationen fördern. Es stehe für die Werte der IHK Ulm – Nachhaltigkeit, zukunftsweisende Gestaltung und hochwertige Bildung. Jährlich nehmen über 4.500 Menschen an den Kursen der Kammer teil, von kurzen Seminaren bis hin zu umfassenden Weiterbildungsprogrammen. Damit führt die Einrichtung eine Tradition der beruflichen Fortbildung in Ulm fort, die bereits 1948 begann.

Nach der Fertigstellung wird das Zentrum Unternehmen und Beschäftigten in der Region moderne Weiterbildungsmöglichkeiten bieten. Das Projekt steht für die gemeinsame Anstrengung von Politik und Wirtschaft, langfristiges Wachstum zu unterstützen. Die Bauarbeiten sollen nach dem Abriss Anfang 2026 beginnen.