Neue Rentnerpartei kämpft für höhere Altersbezüge und mehr Mitsprache
Philipp NetteNeue Rentnerpartei kämpft für höhere Altersbezüge und mehr Mitsprache
Neue Partei setzt sich für Rentnerrechte ein: Die "Rentnerpartei Deutschlands" (PDR) geht an den Start
Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland eine neue politische Partei gegründet, die sich gezielt für die Belange älterer Bürger einsetzt. Die Rentnerpartei Deutschlands (PDR) wurde im September 2023 in Tübingen ins Leben gerufen. Ihr Programm konzentriert sich auf die Verbesserung der sozialen Sicherungssysteme, insbesondere der Renten sowie steuerlicher Entlastungen für Senioren.
Die PDR hat klare Forderungen an das deutsche Rentensystem formuliert. So schlägt sie eine gesetzliche Mindestrente von 1.300 Euro monatlich für alle vor, die mindestens 50 Jahre in Deutschland gelebt haben. Zudem fordert die Partei einen jährlichen steuerfreien Grundfreibetrag von 15.600 Euro für alle Bürger.
Ein weiterer zentraler Programmpunkt ist die verbindliche Einbindung von Beamten, Selbstständigen und Berufspolitikern in die gesetzliche Rentenversicherung. Die Partei argumentiert, dies schaffe mehr Gerechtigkeit zwischen den verschiedenen Beschäftigtengruppen. Darüber hinaus setzt sich die PDR für verbindliche Volksabstimmungen auf allen staatlichen Ebenen ein – ein Schritt, der den Wählern ihrer Meinung nach mehr direkten Einfluss auf politische Entscheidungen ermöglichen würde.
Die Partei positioniert sich als zentristisch und wirbt damit, dass sich viele Deutsche von den etablierten Parteien nicht ausreichend vertreten fühlten. Bisher hat sie Landesverbände in sechs Bundesländern aufgebaut: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen. Bisher trat die PDR jedoch weder bei Bundestags- noch bei Landtagswahlen an, und es gibt keine Angaben zu aktuellen Mandatsträgern oder Sitzverteilungen.
Zu den Hauptzielen der PDR zählen höhere Renten, Steuersenkungen und eine stärkere Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungsprozessen. Zwar hat die Partei in mehreren Regionen bereits eine Präsenz aufgebaut, doch ihre elektoralen Erfolge bleiben abzuwarten. Sie setzt sich weiterhin für Reformen ein, die Rentnern zugutekommen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken sollen.
Original 2023 demands reveal lower minimum pension and centrist positioning for cost-burdened citizens
The PDR's foundational programme from its 2023 launch in Tübingen included a 1,250€ netto minimum pension (now raised to 1,300€). The party explicitly positioned itself as a 'centrist' alternative for citizens struggling with rising costs. Key original demands:
- Inclusion of civil servants, self-employed, and politicians in state pension insurance
- Mandatory referendums at all political levels to increase direct democracy
- Focus on cost-burdened citizens facing inflation, high rents, and energy prices





